Liebe heilt alles

Die Liebe heilt alles….und Reisen öffnet Horizonte. Von hohen Berggipfeln sieht alles weniger wichtig aus, in kalten Alpenseen habe ich mir den Winter abgespült und die Streunerin in mir kam voll auf ihre Kosten beim Umherziehen.
Von meiner Reisezeit erst zu mir nach Hause ins Innen und dann in die Südtiroler Bergwelt kehre ich zurück und siehe da, vieles ist geheilt. Nun ist es auch hier nicht nur trocken, sondern explosiv üppig und unverschämt grün. Eins ist sicher, das ist der Maienzauber wie jedes Jahr, ein Wunder der Schöpfung. Gut, das manches bleibt…
Walpurgisnacht als Schwelle in den Mai ist vorüber, wie war dein Übergang? Bist du lustvoll jubelnd über ein Feuer gesprungen, hast du wilde Tanzlust ausgelebt oder war es bei dir (wie bei mir) eher still und nachspürend?
Wie auch immer, die Emotionen sind aufgewühlt bei vielen von uns, andere mühen sich noch um Distanz zu dem, was in uns jetzt gespürt werden mag/muss/darf. Es ist Zeit für Befreiung, einfach nur durchhalten ist vorüber.
Für mich ist in dieser Wonnezeit wie alljährlich das Thema Eigenmacht sehr präsent, bin ich bemüht, meinen Platz einzunehmen in dem grossen Weltenwandel und immer wieder in die Liebe zurückzukehren angesichts unseres Unfriedens, Unvermögens und unserer Unvollkommenheit. Durch das mediale Fasten der Reisezeit sehe ich klarer und jenseits des Lärms, was meins ist und was weg kann. Wo gebe ich meine Lebensenergie hin und wo verschleudere ich sie?
Die grosse Verbundenheit in der Frauenrunde gestern hat mich berührt, wie tief wir alle bewegt werden von dem grossen Aufbruch und jede mit gewissen Schwierigkeiten (das Wort liebe ich mehr als Probleme ) und voller Mut ihren Herzensweg sucht und findet. Wie leicht es ist, sich in Frieden und Liebe zu verbünden…und unverschämt grandios zu erblühen. Das ist echt ansteckend.
Mit grosser Freude lade ich wieder zur Heilpflanzenwanderung ein.
Wir erforschen und entdecken die grüne Apotheke vor unserer Thüringer Haustür.
Am nächsten Samstag, 7. Mai treffen wir uns 10 Uhr am kleinen Parkplatz an der Stiefelburg (20 €)
Genauere Infos bei Anmeldung, ein paar Plätze sind noch frei. Die nächste findet dann am 25. Juni statt.
Für Schreibbegeisterte gibt es endlich mal wieder ein Schreibprojekt: Fantasie und Lebensfreude werden unser Thema sein am 24. Mai , 17- ca 20 Uhr, 30€, bei gutem Wetter in der Natur. Melde dich gern an, wenn du Lust hast, dich selber und die Welt schreibend zu gesunden.
Der oft verschobene Faszientag für Geschmeidigkeit und Flexibilität in herausfordernden Zeiten findet am 11. Juni im Salon an der Gera von 10- 15 Uhr statt (80€). Lasst uns gemeinsam Körper, Geist und Seele in einen harmonischen Fluss bringen, damit wir den Sommer so richtig geniessen können.
Die Frauensommerschule zur Verbreitung von Heilpflanzenwissen wird uns ab dem 20. Juni  bis zum 5. September (sieben Termine) wöchentlich montags 17 Uhr bis ca. 19,30 Uhr ins Grüne locken. In einer kleinen Gruppe forschen, erzählen und entdecken wir Heilwissen von gestern und heute im regen Austausch. Nur gesamt buchbar! Vom 18. 7. bis 15.8. setzen wir aus.
So, ihr Lieben, nun werde ich mich und ihr euch vielleicht auch in den Blütenrausch schwingen, alle Sinne auf Genuss eingestimmt. Von Herzen wünsche ich euch einen heilsamen, freudigen Mai. Sylvia

Aufbruch und Sehnen

Es ist fast geschafft, der Winter zieht sich auf seine Weise zurück, kommt, geht, kommt, geht- zum Glück können wir das nicht beeinflussen. Demut (die kleine Schwester von Mut ) ist angebracht genau wie bei allen anderen Ereignissen, die wir kaum beeinflussen können.
Und der Frühling kommt doch, wie jedes Jahr bricht es los, innen und aussen. Freu, Freu. Holzelement in seiner ganzen Pracht, mit Wonne, Mut, Aufbruch und Neubeginn.
Wie geht es mir in diesen Tagen? Allein das täglich zu erforschen ist eine Aufgabe….ich habe mir versprochen, nach mir zu schauen, mich fürsorglich zu pflegen, für meine Anliegen und Schwierigkeiten dazusein. Das nennt sich SelfCare, ein Wort mit grosser Bedeutung in diesen Tagen. Um gut konzentriert und aus meiner starken Mitte heraus zu wirken.
In den Frauengruppen, die unglaublich intensiv und stärkend sind, geht es viel um den inneren Frieden (der unter all dem Aufgewühlten immer da ist) und die Frage: wie kommen wir in eine Kultur der Anwesenheit, jede(r) für sich und miteinander.
Ein Bild, das mich inspiriert: Die Wandlerinnen im Jahreskreis lehnen mitten in der Wildnis an einem Baum, entspannt lauschen sie  der Botschaft, die aus ihrer Fantasie aufsteigt und säen symbolisch ihr Sehnen in den Waldboden. Wir brauchen gute Fantasien für das Kommende…
Möge es wachsen und gedeihen. Danke den Frauen, die dabei waren.
Hast du deinen Weg gefunden, mit der entfesselten Energie von Krieg, Klimanotstand, Krisen und Machtpoker
zu sein, ohne vom medialen Strom der Bilder dich überwältigen zu lassen? Freu mich über Feedback darüber, wie du es meisterst.
Bei meinem täglichen Tun in der Praxis sprechen wir viel darüber, wie wir unsere Seelen schützen, wie wir dennoch wirksam bleiben können und unsere weibliche Macht in einer Kultur der Anwesenheit entfalten können. Was jede Einzelne für Frieden tun kann und wie wir in eine balancierte Gesundheit zurückfinden nach zwei Jahren Pandemie. Es fühlt sich an wie Aufräumen, Sortieren, Entlassen und Erwachen nach dem Winter. Dem Sehnen Platz schaffen.
Die Covidwelle ebbt nur langsam ab, mit homöopathischer Begleitung darf ich Viele beim Gesunden begleiten, wofür ich sehr dankbar bin.
Mein tägliches Handwerk in meiner Heilerei mit einem guten Mass an Freiheit und Verbundenheit ist meine Kraftquelle und ein Geschenk.
Nun noch ein paar konkrete Einladungen zum heilsamen Zusammensein (wieder mit Veränderungen, die bleiben uns wohl erhalten in diesem Jahr):
Der angekündigte Faszientag verschiebt sich auf den 11. Juni, da können wir dann sicher wieder entspannt und geschmeidig Geist und Körper dehnen. 10- 15,30 Uhr, 80,00€
Dafür findet die erste Heilpflanzenwanderung (weil alles so schnell hervorwächst) schon am 7. Mai (10- ca. 16 Uhr, 20 €) statt.
Die FrauenSommerSchule zur Verbreitung von Heilpflanzenwissen gibt es wieder 14 tägig Montags im Juni, lasst euch gern vormerken, näheres folgt.
Nach Pfingsten wird es in irgendeiner Form ein Schreibprojekt geben zum Thema „Fantasie und Lebenslust“, daran bastele ich noch.
Meldet euch bitte rechtzeitig an, die Nachfrage ist gross.
Ich wünsche uns allen eine entspannte, lichtvolle und fruchtbare Frühlingszeit mit Gelegenheiten zum  Feiern, Reisen, Wandern und Gemeinschaft zelebrieren und ein Osterfest, das unsere Herzen nährt, vielleicht in jeder Familie einen neuen Frieden erweckt.

Frieden säen

Eine mittlerweile recht „altmodische“ Tradition, Briefe zu schreiben an Menschen. Mir macht es Freude, es schafft Verbundenheit und erfreut hoffentlich auch euch. Gestern im laufenden Yinyoga-Kurs haben wir Freude als Kraftquelle
„geübt“, auch in solch schwierigen Zeiten gibt es sie, dürfen wir sie fördern.
Grösste Freude macht mir der aufbrechende Frühling und das zunehmende Sonnenlicht. In der Natur findet sich im Schatten gefrorene Kühle und im Licht blühende Blumen, in den Wäldern liegen vom Dauersturm gefällte Bäume, unter ihnen schiebt sich frisches Grün hindurch. Alles ist gleichzeitig da.
Begeisterung, Frust, Frost, Frieden, Kummer, Angst, Liebe, Schmerz wollen gleichzeitig gefühlt werden. Eine Gewohnheit der letzten Jahre ist es, immer wieder in eine beobachtende Nüchternheit zu finden. Alles abzuschalten, Alleinsein suchen, mit mir Dasein – Klarheit und geistige Ruhe finde ich im Abstand. Mich in meine Mitte schwingen nenne ich es.
Meine Vision steht: ein friedliches Miteinander mit allen Schwestern und Brüdern, um eine bessere Welt (ohne Krieg, Korruption, Machtpoker und Verbrechen) die unser Herz kennt zu gestalten. Dafür bin ich hier. Dafür setze ich täglich meine Schritte auf Mutter Erde. Auch wenn ich verunsichert und suchend bin …Was möchtest du in diese Frühlingserde säen?
Meine tägliche Praxisarbeit ist geprägt von Infektionen, von Veränderungswünschen der Menschen, von Abschieden und Neuanfängen, von chronischen Beschwerden nach Impfung oder Covid, von der Suche nach Halt in haltlosen Zeiten…
alles sehr bewegend. Mich berührt es sehr, wie wir durchgepustet, aufgerüttelt und geweckt werden und damit lernen, zu leben. Mein Herz ist weit offen und voller Frieden und Mitgefühl.
Am 8. März startet jetzt endlich der neue YinYoga-Kurs. Da viele Frauen seit November drauf warteten, ist er schon voll (nur Warteliste wäre möglich). Die nächste Gelegenheit gibt es im Mai.
Der nächste Faszientag ist am Samstag, den 2. April, von 10-15 Uhr geplant. Dafür könnt ihr euch jetzt vormerken lassen.
Bald ist es soweit, wir können wieder in der Wildnis rumstreifen und die Heilsamen Pflanzen suchen und besuchen. Gern gebe ich auf diese Weise mein angesammeltes Heilpflanzenwissen weiter.
Die zwei Termine zum Vormerken: 14. Mai und 18. Juni.
Ideen, die ich noch bewege sind eine Ho o pono pono- Gruppe für Vergebungsarbeit und ein Schreibprojekt. Mal sehen, wann die Zeit dafür reif ist.
Wer weiss das schon? Das Unwissen aushalten haben wir ja schon fleissig geübt.
Habt einen friedlichen, gesunden und kraftvollen Frühling. Seid behütet auf euren Wegen.
Herzensgruss Sylvia
„Wenn wir Frieden wollen, müssen wir Frieden sein.
Frieden ist eine Praxis, keine Hoffnung.“
-Thich Nhat Hanh

Leise Ahnungen

Habt ihr sie auch? Die leise Ahnung, das es bald auf-bricht, sich entwirrt und das Neue sich zeigt…
In mir ist sie in diesen Lichtmesstagen leise gewachsen, wie die Schneeglöckchen, die ich in unserem Garten entdecke.
Plötzlich ist was anders, die Amsel singt am Fluss, die Tage sind merklich länger und die Säfte steigen aus dem tiefen Dunkel der Erde hinauf. Darauf ist alljährlich Verlass, er kommt, der Frühling. Und damit Zuversicht und Licht.
Auch die Ungeduld in mir wächst mit, wann ändert sich was, wann geht endlich ein grosses Auf-Atmen durch die Welt,
wann fangen wir endlich an, aufzuhören….
Lichtmess, das Fest der jungen Mondsichel am 2.2.2022, steht für die Visionen und das Keimen von dem, was werden will in diesem Jahr. Die hellere Jahreshälfte beginnt. Es wird Licht…
Hast du eine Ahnung, wohin dein Jahr dich führen wird? Die Göttin Brigid raunt: Lausche, jetzt ist es spürbar unter dem Schnee.
Mir ist  der Januar wie eine emotionale Waschmaschine erschienen, ich durfte mich mit Krankheitsresten und emotionalem Rucksack aus vergangenen Zeiten befassen, da wollte was raus und heilen. Das Brüten des Januars  in alltäglicher Routine hat mich herausgefordert, allen Gefühlen Raum und Zeit zu geben, auch denen, die ich lieber nicht hätte.
Mit Selbstmitgefühl und einer guten Balance von allein und zusammen Sein tauchte ich ab und wieder auf…verabschiedete Gestorbene(s) und fand Frieden in meiner täglichen Metta- Meditation (siehe unten).
Nun wandelt sich das Wasserelement ins Holzelement, das Mitte Februar beginnt. Dazu gehören Leber und Gallenblase, es geht um Entlasten, Reinigen und Gefühlsstau durch Bewegung auflösen. Es ist wie ein Weckruf für uns,
„komm, steh auf, geh raus, beweg dich und säe Samen der Freude; nimm deinen Mut (oder deine Wut) und gestalte die Welt, statt zu Jammern und zu Klagen“
Eine gute Holzübung ist Holzhacken, Treppen hoch rennen oder Schreien im Wald. So kräftig ist diese Energie, die uns dafür dann Spann- Kraft und Flexibilität schenkt.
Ich wünsch euch ein leises Ahnen, wie und wo ihr euren Platz in diesem neuen Aufbruch einnehmt und viele Gelegenheiten, euch mit Verbündeten zusammenzutun und Liebe zu verbreiten.
Habt die Sonne im Herzen. Sylvia

Das Alte und das Neue

Ursprünglich wollte ich euch einen Neujahrsbrief schreiben…die Zeit und der Neustart in der Praxis nach meiner langen Auszeit haben mich jedoch so beansprucht, das die Inspiration und der richtige Flow fehlte.
Nun ist das neue Jahr schon ein paar Tage alt, es ist immer noch nicht viel heller, C. beschäftigt uns immer noch alle, die Energie klemmt irgendwie fest in vielen Menschen. In der Praxis steht ein Flipchart, wo ich Wünsche sammle…das macht Sinn, weil sie dadurch sichtbar und geteilt werden. Ich glaube, so könnte wieder mehr Zusammen entstehen, über das, was wir uns und der Welt wünschen, damit das Neue entstehen kann.
In den Rauhnächten habe ich mir viel Zeit gegönnt für Entlassen des Alten. Habe durch Trancetanz und geführte Schüttelmeditationen gespürt, wie verklemmt, gestresst und verkrampft mich/uns diese vielen Herausforderungen, Gefühle und geistigen Dauerläufe bis in die feinstoffliche Ebene gemacht haben. Auch in der Shiatsuarbeit spüre ich diesen verspannten, gepanzerten Gruppenkörper. Möge es sich lockern und lösen…
Mein 2021 war ein Gutes, mit grosser Dankbarkeit und viel Magie habe ich es gründlich verabschiedet. Es hatte viele Geschenke, Abenteuer und Lernaufgaben neben all dem unglaublichen Stress.
Für 2022 entscheide ich mich, weiterhin den Focus auf Gelegenheiten und Möglichkeiten zu richten, mich und die Erde zu hüten, mein Licht leuchten zu lassen und mit und an den Schwierigkeiten zu wachsen.
Dafür wünsche ich mir (und euch) ein gutes Gespür für die passenden Verbündeten und eine grosses Vertrauen im Miteinander. Und Gesundheit für Körper, Geist und Seele…
In der östlichen und chinesischen Medizin sind wir jetzt noch im Wasserelement, dem Niere, Blase und vor allem unser Beckenraum zugehören. Das tiefste Yin möchte genährt, gewärmt und sanft bewegt werden. Wie machen wir das am Besten? Durch NICHTS. Liegen, Ruhen, Meditieren, Yoga, Schlafen so wie die Natur es (unterm Schnee) jetzt auch noch tut. Tief in der Erde keimt schon das Neue…
Ich wünsche euch, das ihr dafür neben allem, was grad ansteht und getan werden muss, Gelegenheiten findet.

Magie und Beständigkeit

Was schreibt frau in solchen Tagen, wo die Ambivalenzen gross und die Gewissheiten klein sind?
Ich fang mal ganz persönlich an. Auch ich bin wie soviele Andere krank geworden, mittlerweile gut gesundet und froh und dankbar für alles, was diese Erfahrung mitbrachte. Nun kann ich noch besser ergreifen, was es zum Gesundwerden braucht, wenn Patientinnen und Patienten sich an mich wenden.
Was mir zutiefst klargeworden ist (und schon vorher bekannt war): es ist eine einsame Erkrankung, die hochgradig individuell erfahren und durchlebt wird.
Ich bin dankbar für meine Netze, die Hühnersuppen, Wünsche und Gaben vor meiner Tür von FreundInnen und Familie. Dankbar bin ich auch für die Naturheilkunde, die überzeugend und hilfreich wirkte. Und für das Retreat, was mich in eine vorweihnachtliche Ruhe und eine winterlich reduzierte Beständigkeit versetzte, die ich sehr geniesse.
Was mich bewegt?
Es sind unglaublich viele Menschen, die sich zeitgleich auf diese Weise eine natürliche Immunität „erwerben“ und viele, die einfach gesund bleiben. Leider spielen die Genesenen/Gesunden keine grosse Rolle in der Zählerei rund um diese Krankheit. Wenn wir unsere ermutigenden Erfahrungen teilen, wächst das Vertrauen in unsere Heilkräfte und der Focus wandert von Krank zu Gesund. Eine stärkende, solidarische Menschenfamilie würde wachsen, deren Unterschiedlichkeit ein Geschenk wäre. Ich teile gern meine Erfahrungen.
Was noch?
Die längste Nacht der Wintersonnenwende am Feuer mit lieben Menschen verbracht hat meinen Focus auf Magie, Singen und Licht gewendet.
Nun sind die dunkelsten sechs Wochen des Jahres vergangen, das kleine Winterlicht nimmt fast unmerklich zu.
Ab heute werden die Tage länger…ich freu mich auf die Magie der Rauhnächte, die uns ein Stück der Wirklichkeit entrücken können. Mittlerweile sind sie in aller Munde, es gibt gute Anleitungen, Bücher und Vorträge, um diese „alten“ Bräuche zu leben.
Für Interessierte schreibe ich in den nächsten Tagen eine Extra-Mail mit meiner Art, diese magische Zeit zwischen den Jahren zu begehen. Als Ersatz für die Gruppenangebote, die ich sonst alljährlich anbiete. Bitte kurz anfordern per Mail!
Von Herzen wünsche ich uns allen, das das kleine Winterlicht neue Spiel-Räume beleuchtet, es uns ein inneres Lächeln an jedem Tag schenkt und wir uns nicht getrennt sondern zutiefst verbunden fühlen.
Ich sage Danke für unsere gemeinsamen Wege im vergehenden Jahr, für das, was ich lernen durfte und für das, was nicht wurde.
Herzensgrüsse Sylvia

Vertrauen schenken

Nun hat die dunkelste Zeit des Jahres begonnen, weniger Licht, klare, kalte Nächte, es fällt Blatt für Blatt- ein leises Sterben. Wenn ich aus meiner Praxis heimradle, ist es stockfinster. Sehnsucht nach wärmender Sonne wächst.
Was hat sie uns zu geben, diese DunkelZeit?
Mir kommt da das Wort Vertrauen in den Sinn. Vertrauen in das wiederkehrende Licht, wenn es an der Zeit ist.
Vertrauen in unsere Liebsten, die mit uns sind. Vertrauen in unsere Fähigkeit als soziale Wesen, füreinander DA zu sein.
Auch wenn uns eine Infektion erwischt. Oder wir zu denen gehören, die es anders sehen.
Wie wunderbar wäre es, wenn wir uns daran erinnern, das Kranksein zum Leben dazugehört/unvermeidbar ist.
Es schmerzt mich, das krankgewordene Menschen alleingelassen und isoliert werden, das sie ohne kompetente Hilfe und Medizin mit Schuld und Scham kämpfen (erlebe ich grad oft, wenn ich sie telefonisch durch die Covid- Erkrankung begleite).
Vertrauen wäre auch hier gut, es gibt viele kreative Möglichkeiten für kranke Mitmenschen zu sorgen trotz Abstandsgebot.
Heilung braucht Zuwendung und Geborgenheit statt Ausgeschlossensein.
Was mir an dieser Zeit sehr gefällt ist die Entschleunigung (wenn ich sie hinbekomme) durch Rückzug und die Reduzierung auf das Wesentliche. In der Stille liegt ein grosse Macht, die mein/unser erregtes Nervensystem zutiefst beruhigt. Die Konfrontation mit der Endlichkeit allen Lebens bringt auch Vertrauen. Indem ich meine Ahnen erinnere, verbinde ich mich mit meinen Wurzeln. Das schenkt mir Anbindung, Tiefe und Loslassen von allem, was überlebt ist. Meditierend weiss ich, es ist alles da.
Ich wünsche uns allen, das gütige Menschlichkeit und liebevolles Miteinander siegen über unsere Angst.
Lasst uns jede und jeder im Kleinen einen Beitrag leisten zu den Lösungen, die es im Grossen braucht.
Habt freudige Momente in jedem Tag, ein wenig nährende Stille und lasst euch vielleicht wie ich verzaubern von der herben Schönheit der Vergänglichkeit.
Einen heimeligen zuversichtlichen Novembergruss sendet Sylvia

Licht und Schatten

Liebe interessierte Leser und Leserinnen!
Was für Zeiten? Manchmal wünschte ich, mir wäre manches gleich-gültiger.  Ich übe mich tagtäglich in Gleichmut und Gelassenheit…und gehe aufrecht und schrittweise voran. Diese Erntezeit bringt unglaublich viele Früchte und Freude und Fragen. Alles sucht nach Balance.
Dieser Rundbrief liess ein wenig auf sich warten, weil das satte, bunte Herbstleben mich über(er)füllt. Die ruhige Lücke fürs Schreiben war nicht dabei. Singend, wandernd und oft in der himmlischen Natur unterwegs reise ich durch die Tage, wenn ich nicht in meiner Praxis weile.
Diese kommt mehr in Schwung, die Sommerentspannung ist vorbei. Viele Menschen bewegt dassselbe wie mich, wie finden wir Frieden und Ruhe, innen und aussen. Ungewöhnlich sind die Erschöpfungsgeschichten, die sonst eher im Winter auftauchen, wenn das Licht fehlt oder im Weihnachtsgerenne. Viele suchen nach Veränderung, ahnen, das der Weg woanders weitergehen darf…aber wohin soll ich mich wenden? Andere sind gestresst von Impfthemen und Coronafragen.
In der jetzigen Fülle-Zeit geht es ums Hineinkommen, in feste Schuhe (bei mir mit Wiederstand), warme Stuben und in unsere innere Welt zum Verdauen und Schauen. Der Tag ist solang wie die Nacht, draussen ist es kühl und Tee und Kerzen kommen ins Spiel. Das Bewahren (konservieren) spielt eine grosse Rolle. Marmeladen, Mus und Säfte werden uns im Winter nähren. Für mich wird ein Wort immer wichtiger: SelfCare.
Meint: Uns selbst mit all der Fürsorge versehen, die wir brauchen, gerade wenn draussen der Sturm tost. Selbstbewahrung kommt als Aufgabe mehr und mehr  hinzu, uns  schützen vor dem Zuviel in unserer derzeitigen Lebenssituation ( die ich als krankmachend empfinde). Rückzug und „entnetzen“, damit das Nervensystem sich  beruhigen kann und eine grosse Portion Zuversicht helfen uns dabei.
Jetzt noch ein paar Worte zu geplanten Veranstaltungen. Die Auflagen sind, wie sie sind, dadurch ist Gruppenarbeit nach wie vor ungewiss. Waldfrauentage gibt es in diesem Jahr nicht mehr. Ich plane also nicht viel, biete einfach spontan und kurzfristig an, was grad gebraucht wird und möglich ist.
Da der laufende YinYogaKurs voll ist und es eine kleine Warteliste gab, werde ich bei Interesse nach den Herbstferien ab dem 9. November einen zweiten Kurs beginnen. Ebenso alle 14 Tage, Dienstags 18,30 bis ca 20,30 Uhr, 6 Termine  für gesamt 150,00 Euro, im schönen Salon an der Gera in der Reichardtstrasse 20. Bitte meldet euch an, wenn ihr Bedarf nach tiefem Loslassen und Yin- Stärkung habt.
Habt eine balancierte und freudige HerbstZeit voller nährender Begegnungen. Liebevoller Gruss Sylvia

Spätsommerfreuden

Ihr lieben Menschen!

Habt ihr eine kleine oder grosse Menge Kraft geschöpft in diesen (ruhigeren) Sommerzeiten? Ward ihr mal weg aus dem Alltags- Routine- Karussell?

Bist du bereit für deinen ganz eigenen Weg durch diese verrückte Zeit?

Mir ist eine Aus-Zeit mit unzähligen Momenten der Liebe, des Glücks und der Verbundenheit geschenkt worden. Das Leben in einer Camp-Familie hat meine Schalen gefüllt. Grosse Dankbarkeit empfinde ich für dieses Privileg eines unbeschwerten Sommers auf einer Wiese am See.

Jenseits vom Weg der Worte, der allzuoft verletzt, Urteile verkündet oder angreift, haben wir eine Athmosphäre des Berührtseins und der Menschlichkeit erlebt. Sie entstand wohl aus unserer grossen Sehnsucht nach Ausruhen, Entspannen und Gehalten Sein. Und weil wir es können….trotz aller Schwierigkeiten.

Der Spätsommer ist die Zeit des Erdelementes. Es leuchtet gelb in der Natur, die reifen Früchte rufen nach Verbrauchtwerden, die Kürbisse wachsen, die Goldrute wiegt sich selbst in der Stadt sanft im Wind. Im Wald ist es üppig und grün dank des feuchten Sommers und die Heidelbeeren sind endlich mal wieder voll und lecker.

Mein Motto: raus in diese heilsamen Welten bei jeder Gelegenheit. Egal welches Wetter. Dort entspannt sich unser geplagtes Nervensystem, das festgeht und vibriert bei all dem Entscheiden, Sortieren, Abgrenzen und Einlassen. Beruhigen und Entlasten tut soooo gut. Nur fern des Meinungsgewitters finde ich meinen roten Faden und das Gespür für meinen eigenen Medizinpfad. Und kann klug wählen.

Meine Kurse bieten gute Möglichkeiten der Selbstfürsorge und des Erkennens von Körperweisheit jenseits vom Weg der Worte (siehe Veranstaltungen).

Wir alle wissen, worum es grade geht…irgendwo drinnen findet sich Führung. Findest du allein nicht aus dem Chaos, biete ich Einzelsessions zur Navigation an. Ich freue mich aufs gemeinsame Suchen nach Lösungen.

Für den November plane ich die Waldfrauentage, ein Schreibangebot und Meditationskurse. Die jeweiligen pandemischen Gegebenheiten entscheiden, was davon wie geht. Näheres bald unter Veranstaltungen.

Habt eine gute Herbstzeit, findet die Lücken für den Spaziergang und bleibt am besten bei euch selbst.

Spätsommerliche Grüsse Sylvia