Das Dunkle empfangen?

Alle Jahre wieder frag ich mich, was ist nur mit uns los? Wo wollen wir so schnell hin?

Warum fürchten wir das Dunkle so?

Für mich ist es Impulsgeber und Inspiration, das tiefste YIN. In diesen langen Nächten begegne ich der Dunkelheit im Aussen genau so bewusst wie im Inneren. Nicht nur gern. Es kann magisch sein, führt mich zu mir (auch manchmal mit Angst) und zieht mich hinein in die Tiefe. Und Es ist still.

In meiner „Patchworkreligion mit Naturmystik“ (wie ich es liebevoll nenne ) sind wir im Rad des Jahres beim Loslassen und Sterben gelandet. Da wird verabschiedet, aussortiert, Platz geschaffen für das Herankommende. Wie kurz vor einer Geburt.

Die Adventszeit schenkt mir die Gelegenheit, mich bereit zu machen für das Empfangen.

Mit leeren Händen in Stille sitzen und einfach Sein heilt meine Ruhelosigkeit, ich bin bereit, im Dunklen Nicht-Wissen (müssen) zu verweilen. Und dann gehe ich wieder feiern! Sowohl als auch!

In der alltäglichen Praxis tue ich mein Nicht- Wissen und Ungelöstes mit dem der Anderen zusammen („wir stecken die Köpfe zusammen“) Spannung weicht einem Lösen und oft wendet es sich zum Guten. Meist durch Berührung auf allen Ebenen. Soooo gern mache ich diesen Job.

Die Einladung zu den Jahresendritualen wird grad schon viel angenommen, wenn du also noch dazukommen magst, melde dich bitte bald an. Im Anhang findest du die Ausschreibungen.

Von Herzen wünsche ich euch einen heimeligen, herzerwärmenden Dezember, Frieden im Alleinsein und Freude am Gemeinsamsein. Sowohl als auch….

Adventlicher Gruss Sylvia