Aufbruch und Sehnen


Es ist fast geschafft, der Winter zieht sich auf seine Weise zurück, kommt, geht, kommt, geht- zum Glück können wir das nicht beeinflussen. Demut (die kleine Schwester von Mut ) ist angebracht genau wie bei allen anderen Ereignissen, die wir kaum beeinflussen können.
Und der Frühling kommt doch, wie jedes Jahr bricht es los, innen und aussen. Freu, Freu. Holzelement in seiner ganzen Pracht, mit Wonne, Mut, Aufbruch und Neubeginn.
Wie geht es mir in diesen Tagen? Allein das täglich zu erforschen ist eine Aufgabe….ich habe mir versprochen, nach mir zu schauen, mich fürsorglich zu pflegen, für meine Anliegen und Schwierigkeiten dazusein. Das nennt sich SelfCare, ein Wort mit grosser Bedeutung in diesen Tagen. Um gut konzentriert und aus meiner starken Mitte heraus zu wirken.
In den Frauengruppen, die unglaublich intensiv und stärkend sind, geht es viel um den inneren Frieden (der unter all dem Aufgewühlten immer da ist) und die Frage: wie kommen wir in eine Kultur der Anwesenheit, jede(r) für sich und miteinander.
Ein Bild, das mich inspiriert: Die Wandlerinnen im Jahreskreis lehnen mitten in der Wildnis an einem Baum, entspannt lauschen sie  der Botschaft, die aus ihrer Fantasie aufsteigt und säen symbolisch ihr Sehnen in den Waldboden. Wir brauchen gute Fantasien für das Kommende…
Möge es wachsen und gedeihen. Danke den Frauen, die dabei waren.
Hast du deinen Weg gefunden, mit der entfesselten Energie von Krieg, Klimanotstand, Krisen und Machtpoker
zu sein, ohne vom medialen Strom der Bilder dich überwältigen zu lassen? Freu mich über Feedback darüber, wie du es meisterst.
Bei meinem täglichen Tun in der Praxis sprechen wir viel darüber, wie wir unsere Seelen schützen, wie wir dennoch wirksam bleiben können und unsere weibliche Macht in einer Kultur der Anwesenheit entfalten können. Was jede Einzelne für Frieden tun kann und wie wir in eine balancierte Gesundheit zurückfinden nach zwei Jahren Pandemie. Es fühlt sich an wie Aufräumen, Sortieren, Entlassen und Erwachen nach dem Winter. Dem Sehnen Platz schaffen.
Die Covidwelle ebbt nur langsam ab, mit homöopathischer Begleitung darf ich Viele beim Gesunden begleiten, wofür ich sehr dankbar bin.
Mein tägliches Handwerk in meiner Heilerei mit einem guten Mass an Freiheit und Verbundenheit ist meine Kraftquelle und ein Geschenk.
Nun noch ein paar konkrete Einladungen zum heilsamen Zusammensein (wieder mit Veränderungen, die bleiben uns wohl erhalten in diesem Jahr):
Der angekündigte Faszientag verschiebt sich auf den 11. Juni, da können wir dann sicher wieder entspannt und geschmeidig Geist und Körper dehnen. 10- 15,30 Uhr, 80,00€
Dafür findet die erste Heilpflanzenwanderung (weil alles so schnell hervorwächst) schon am 7. Mai (10- ca. 16 Uhr, 20 €) statt.
Die FrauenSommerSchule zur Verbreitung von Heilpflanzenwissen gibt es wieder 14 tägig Montags im Juni, lasst euch gern vormerken, näheres folgt.
Nach Pfingsten wird es in irgendeiner Form ein Schreibprojekt geben zum Thema „Fantasie und Lebenslust“, daran bastele ich noch.
Meldet euch bitte rechtzeitig an, die Nachfrage ist gross.
Ich wünsche uns allen eine entspannte, lichtvolle und fruchtbare Frühlingszeit mit Gelegenheiten zum  Feiern, Reisen, Wandern und Gemeinschaft zelebrieren und ein Osterfest, das unsere Herzen nährt, vielleicht in jeder Familie einen neuen Frieden erweckt.