Welche Samen säst du?

Diese Frage stellt sich im Jahreskreis zu dieser Frühjahrszeit. Was möchte ich aussäen, was soll dieses Jahr auf/in meinem Feld wachsen? Worum möchte ich mich dann bemühen, das es gut wächst….als ich noch Bäuerin war, gab es viel zu tun, um das Feld vorzubereiten, damit es reiche Früchte trägt. So ungefähr fühle ich mich jetzt in diesem besonderen Jahr.
Ich sondiere, beackere und durchpflüge meine Innenwelt und meine Umgebung, damit es gelingen kann. Dabei geschieht viel Heilsames…
Wenn es mir gelingt, lasse ich meine Energie nicht von Negativität, Aggression und überflutenden Meinungswellen beeinflussen.
Wenn ich mich doch drin wiederfinde, hole ich mich mit Hilfe von Meditation und Selbstklärung wieder heraus, reinige meinen Geist und den Körper. So kann es gehen…und ich begegne täglich kleinen Wundern und grosser Liebe.
Die Energie folgt der Aufmerksamkeit, sagt die hawaiianische HUNA- Lehre. Gute Übung für uns alle.
Meine Intention für diese Frühlingstage ist: Aufatmen in Liebe und Ja zum Leben sagen. Berührte Verbundenheit säen im Feld. Wie ist deine Intention?
Ich mag mit Menschen Räume zum Heilen und Wachsen kreiieren, Erfahrungen tauschen und das Aufkeimende Neue hüten und nähren wie zarte Pflänzchen. Einfach zusammen weiter wachsen und die Chancen nutzen…
Was mir täglich deutlich wird in meiner Heilarbeit, ist die grosse Erschöpfung und Müdigkeit, die Lockdown und Ausnahmezustand in uns bewirken. Jede(r) hat eigene Schwierigkeiten zu überwinden, niemand ist nicht betroffen.
Es braucht Erweckung, neue Säfte und Kräfte, Entlastung auf allen Ebenen und eine grosse Portion Mut.
(Ich gebe gern wieder meine basische Frühjahrskur weiter, wenn ihr euch kurz bei mir meldet.)
Den unglaublich langen Winter habe ich genutzt, um mich weiterzubilden. Neuestes aus der Frauenheilkunde, essbare Wildpflanzen und Yin- Yoga zur Nährung unserer weiblichen Energie haben mich begeistert, Wissenswertes zur naturheilkundlichen Begleitung bei Covid-19- Infektionen gab es in einem intensiven Kongress.
Ich bin zutiefst dankbar für die digitalen Möglichkeiten des Lernens. Und für die Zeit, die ich mir dafür nehmen konnte in Ermangelung anderer Ablenkungen.
All diese Neuigkeiten lasse ich einfach in meinen Kursen zu euch herüberfliessen.
Am 17. April von 10-15 Uhr findet der nächste beliebte Kurs „Faszinierende Faszien “ statt. Mit neuen Inhalten aus meinem Yin-Yoga- Teacher-Training. Damit wir genügend Raum haben, gehen wir in den wunderschönen Salon an der Gera von Familie Gerlach in der Reichardtstrasse.
Am 8. Mai und am 12. Juni jeweils von 10 – ca. 16 Uhr wandern wir hinaus auf Feld und Flur, um Thüringer Kräuter- und Heilpflanzenfülle zu besuchen, um Gemeinschaft mit Picknick zu geniessen und ein wenig von der Weisheit unserer traditionellen Heilkunde zu erfahren.
Eventuell gibt es ein Frühlingsritual im Steigerwald am 21.3. morgens, ein Schreibangebot „SichSelbstGesundSchreiben“ ist für Mai in der Natur in Planung. Näheres bald unter www.sylviawinzer.de
So, nun wünsche ich euch verbundenes Sein mit euren Lieben, wachsende Lebenslust und unbekümmerte Freude beim Säen. Eure Sylvia

In Zeiten des zunehmenden Lichtes

Nun endlich kam er, der Impuls, einen Neujahrsbrief an euch zu schreiben. Irgendwie bin ich durch das Nichts im Januar gegangen, als wäre ich noch in einem Zwischenraum. War es doch so kalt und still, ereignislos und angehalten, das es immer noch wie die Zeit zwischen den Jahren auf mich wirkte. Seit ein paar Tagen nun fängt meine alljährliche Januar-ungeduld an zu bitzeln. Wann geht es endlich los?

Da höre ich das Zwitschern der Vögel, sehe die Spitzen des ersten Grün, stapfe durch Schneeberge und spüre den nahenden Aufbruch ins Neue darunter. Das kommende Aufatmen und Aufbrechen, das mir jetzt schon Vorfreude schenkt. Ich beginne gesünder zu essen, ziehe mir die ersten Sprossen und die Lust auf Bewegung wächst.

Wie immer beginnt mit Lichtmess die Holzenergie aus der TCM zu wirken. Leber und Gallenblase wollen gepflegt und vor allem bewegt werden. Das Holzelement steht für kindliche Neugier, für Anfangen, Wachsen, für Wut und Ärger, den wir besser nicht runterschlucken. Ein gesundes Holzelement macht uns biegsam wie den Bambus im Wind, damit wir allen Stürmen mit Flexibilität begegnen können. Stärken können wir es durch Tanzen, ventilartiges Auspowern (z.b Tai Bo, habe ich grad entdeckt), durch saure, frische Kost, durch Stressabbau und Entgiftung /Fasten. Also weg vom Sofa! Rein in die Veränderung, auch Schreien hilft. Am besten aber allein im Wald…

Meine Vision für das Jahr (die zu Lichtmess am 2.2. klarer sichtbar wird) hat etwas mit Auf-Atmen in Liebe zu tun, mit neue
Muster in die Realität weben und Netze wirken, die uns tragen durch Zeiten, die voller Herausforderungen stecken.
Ich habe mich entschieden, das Gute hinter und unter allem zu sehen, zuversichtlich und neugierig dem Weg meines Herzens zu folgen und wie schon seit Beginn der Pandemie meiner Berufung als heilkundige Frau weiter nachzugehen.
Zum Glück ist es das, was ich liebe und kann.

Veranstaltungen habe ich leider nicht anzukündigen, da stehen wir ja noch im Stau, Ideen gibt es jedoch viele. Ihr erfahrt bald davon…
Wenn euch nach Faszienarbeit, Schreibangeboten, Entgiftungsvorschlägen, Anregungen für Immunstärkung oder einfach Zuwendung durch Shiatsu gelüstet, macht euch einfach einen Einzeltermin. Solltet ihr Covidkrank werden, begleite ich euch gern telefonisch mit Homöopathie beim Gesundwerden, das gelingt ganz gut.

Geniesst eure Zeit, die ihr jetzt vielleicht mit Nichtstun verbringt, vielleicht sehnen wir uns bald danach. Die, die weiter im Dienst am Menschen ihre Jobs machen, passt gut auf eure Balance und vor allem eure psychische Gesundheit auf.
Möge das zunehmende Licht uns herausbegleiten aus der Stagnation, möge jede(r) von euch Hilfe für seine ganz eigenen Schwierigkeiten finden und wir alle uns verbunden und zuversichtlich dabei fühlen.

Von Herzen Sylvia

Winterlicht

Ihr Lieben Leser*innen!
Keine Angst! Ich schreibe nicht über Corona. Auch nicht über Weihnachten. Ich gebe auch keine guten Ratschläge, wie ihr es machen sollt mit dieser irren Zeit. Keine Angst, ich bin gesund sagen viele, wenn ich ihnen grad begegne. Auch chronisch Kranke sagen das, dann schmunzle ich. Keine Angst haben wohl grad wenige…auch mich besucht sie immer mal.
Meine grösste Angst ist, das wir das Vertrauen in unsere innewohnende Heilkraft und unsere Körper verlieren. Keine Angst! werden wir nicht, sagt die Angst. Ich will nur geliebt werden, sagt sie auch.
Zum Glück gibt es viele kluge Worte von klugen Menschen im www. für uns alle, damit nähre ich meine Zuversicht, lerne dazu, bilde mich weiter und verstehe etwas mehr von den Zusammenhängen. Und halte die Widersprüche aus… genau wie die vielen verschiedenen Gefühlswallungen und manchmal Verzweiflung über meine digitale Unbegabtheit.
Die beste Frage, die mir grad begegnet ist im Inspirathon der Pioneers of Change: Was ist die Einladung an dich/uns in dieser besonderen Zeit?
Grosse Freude machen mir die kleinen Wunder im Alltäglichen, z.b. wenn selbst Erwachsene auf dem neuen Spielplatz im Luisenpark vergnügt herumhüpfen. Der erste zarte Schnee am Morgen. Oder die kleinen Geschenke, die jetzt auftauchen als Zeichen der Verbundenheit und Dankbarkeit.
Die verordnete Stadtruhe finde ich auch mehrheitlich angenehm, es gibt sogar letzte Glühweininseln auf dem leerem Domplatz, hell erleuchtet und ohne den sonstigen Trubel strahlt er Frieden aus.
Die tägliche Praxisarbeit trägt und kostet Achtsamkeit und Kraft, es fliesst (wenn es dann wieder fliesst) viel Liebe und Berührtheit hin und her. Wir alle brauchen das, bei aller Vor- Sicht und Distanz versuche ich, heilsame Nähe zuzulassen.
Und hoffe und vertraue voller Dankbarkeit auf Genesung.
Vielleicht finde ich eine Form für ein Wintersonnenwend-Feuer am 21. 12.  oder ein Schwellenritual ins neue Jahr in kleinen Gruppen. Ich tüftle noch dran, warte die Lage ab und geb dann bescheid.
Möge uns allen ein kleines Winterlicht in die Herzen leuchten, wie und wo auch immer wir sind.
Alles Liebe und gesegnete Zeit Sylvia

Novembernebel

Die letzte Nacht als Tor in die dunkle Zeit habe ich still und nachdenklich in der Natur und im warmen Stübchen verbracht. Zum Glück habe ich eins! Tags war ich im Novembernebel im Wald, nachts am Fluss mit kühler Klarheit.
Die strahlende Kraft der vollen Mondin hat mich begeistert und meine eigene etwas dunkle Stimmung erhellt.
Die nächsten Wochen bis zur Wintersonnenwende am 21. Dezember stehen für mich unter dem Zeichen von Einkehr und Reflektion. Im Jahreskreis geht es um Abschied, Sterben lassen und Gedenken. Es ist Zeit für langsamer leben,  nach innen lauschen, schreiben, malen und genüssliches Stillwerden. Mein Yin zu pflegen durch Nichts- Tun. Dem Regen zu lauschen…
Auch wenn ich nicht begeistert bin von den neuerlichen (zu erwartenden ) Massnahmen zur Epidemieeindämmung, weiss ich es als Gelegenheit zu langsamerer Gangart zu schätzen. Plötzlich ist Platz in meinem Kalender.
Mein Herz ist voller Mitgefühl mit uns allen in unseren sehr verschiedenen Haltungen und Lebenslagen und voller Trauer um die Gestorbenen. Mit stiller Freude kann ich dennoch in meinem täglichen Tun Gesundheit stärken, Zuversicht fördern und einfach Da- Sein. Dafür bin ich besonders in diesem wilden Jahr sehr dankbar.
Ich entschliesse mich, das Beste daraus zu machen, gemeinsam mit denen, die ich liebe. Meine Freude kommt am meisten durch solidarische Verbundenheit, ausgedehnte Herbst-Spaziergänge und gute sinnvolle Aktionen wie die heutige Solawi- Tomatenabriss“party“ (wir räumen die Gewächshäuser ) immer wieder in Schwung.
Ich wünsche uns, das wir die Schwierigkeiten, Differenzen, Konflikte und Herausforderungen meistern, uns immer wieder erinnern, das wir alle in einem Boot sitzen und in Liebe füreinander da sind. Und das Veränderungen/Krisen meist auch Gutes hervorbringen…
Noch etwas Organisatorisches:
Meine geplanten Kurse/Veranstaltungen sind natürlich abgesagt. Die Wald-Frauen-Tage sind in den März 2021 verschoben (7.-13.3.).
Die Praxis läuft weiter, die Telefonsprechstunde erweitere ich, damit alle, die Gesprächsbedarf haben oder homöopathische Hilfe brauchen, mich persönlich erreichen. Wenn ihr Termine absagen müsst, haltet bitte weiterhin die 48 std.- Absagefrist ein oder wandelt in einen Telefontermin um, damit meine Praxis gut durch die turbulente Zeit kommt und meine Verdienstausfälle gering bleiben.
Gutes Gelingen euch allen, gesunde Wochen und ein stabiles Stückchen Erde unter den Füssen.
Herbstbunte Grüsse Sylvia

Zauber des Übergangs

Liebe LeserInnen!
Es ist nicht zu übersehen, der Sommer macht sich vom Acker, herbstliche Winde bringen ersehnten Regen für die einen, Mistwetter für die Anderen. Der Spätsommer ist in der chinesischen Medizin eine extra Jahreszeit/ Wandlungsphase, die dem Element Erde zugeordnet ist. Es blühen fast alle Pflanzen in gelb, die Felder sind es und die Ernte ist in vollem Gange. Alljährlich ist es für mich ein Fest in dieser Üppigkeit zu wandern und gleichzeitig macht sich ein wehmütiges Abschiedsgefühl in mir breit. Es immer ein trauriges Gefühl, wenn der Hochsommer vergeht. Ein Übergang eben….
Ambivalenz ist das Wort, was mir dazu einfällt. Gegensätzliches, Widersprüchliches und Unklares finden wir ja um uns herum überall in diesen wilden Zeiten. Es gibt Tage, an denen ich morgens tieftraurig bin, fern jeder Zuversicht, dann erhascht mich ein seltenes Lächeln eines Mitmenschen und mein Herz geht wieder auf. An anderen Tagen gehe ich beschwingt durch meinen Praxisalltag und stürze durch aggressive Menschen auf der Strasse ins Grübeln. Emotionale Kompetenz ist gefragt, ich nehme mir vor, offen zu sein…
Mich bewegen viele Fragen, auf viele gibt es (noch) keine Antworten. Ich frage mich z.b. wie wir jemals wieder in eine natürliche Berührbarkeit finden, wie unser reiches naturheilkundliches Erfahrungswissen zu Viruserkrankungen genutzt werden kann, wie wir mit den vielen Ängsten vor Krankwerden und Sterben lebendig leben sollen u.v.a.
Vor allem frage ich mich täglich, wie ich Ruhe und Gelassenheit bewahren/ wiederfinden kann. Ich möchte weiter den Andersdenkenden ihre Freiheit genauso lassen wie mir meine. Ich werde weiter im Austausch sein über alle ebenso wichtigen Themen ausserhalb der Covid19- Erkrankung und wünsche uns allen den Mut zur Veränderung, ganz persönlich und kollektiv.
Meine Sommercamp-Zeit war ebenso ambivalent geprägt von unglaublich Bezauberndem neben handfesten Schwierigkeiten mit dem menschlichen Miteinander. Am meisten gefragt war meine Empathie und die Gabe des Mitgefühls für all unsere Verschiedenheiten.  Genossen habe ich das tägliche in, am und auf dem Wasser sein, die vielen Wasservögel, Eulen und anderes Getier und das ganztägige Draussen- Sein fern des Stadtlärms.
Ich hoffe, ihr hattet ebenso gute Ferienzeiten mit Denkpausen und voller Seelenfutter, wo auch immer ihr den Sommer verbracht habt bisher.
Für den November plane ich  Waldfrauentage vom 18. bis 22. 11. im schönen Stützerbach. Die Flyer sind in Arbeit, das Hygienekonzept steht. Wenn ihr eine Mini-Auszeit mit viel Wildnis und Seelennahrung erleben möchtet, haltet euch schonmal den Termin frei. Es ist ein Angebot für Krisenmüde, Erschöpfte, Waldhungrige, Entspannungssuchende und Gruppenliebende, ich freue mich schon sehr auf heilsame Erfahrungen. Gerne könnt ihr euch auch schon vormerken lassen.
Ich wünsche euch nach der Ferienzeit einen beherzten Neustart in den Alltag, der ja auch seine Reize hat und freue mich über das eine oder andere Feedback oder ein Wiedersehen. Sorgt gut für euch.  Liebe grüsse Sylvia

Alles neu macht der Mai- hoffentlich

Liebe Menschen hier und da!
Heute morgen kam endlich der Impuls, diese Zeilen euch zu schreiben. In meinem Hirn ist ziemliches Wortgewitter, seit ich darüber nachdenke, wie ich mich äussern mag in dieser besonderen Zeit. In der schon viele Wörter verteilt werden.
Eigentlich könnte ich den Brief vom April nochmal absenden, alles ist noch gültig. Meine Meditation am Morgen hat mir dann geholfen, ich mag über Freude schreiben. Und ihre Schwester, die Vor-Freude, die ich sehr schätze.
Es freut mich sehr, wie verbunden wir durch diese Herausforderungen gehen, wie viele von uns wach und lebendig die Normalität hüten, wieviel Menschlichkeit sich im Alltäglichen zeigt.
Die hawaiianische Huna-Lehre besagt, die Energie folgt der Aufmerksamkeit, was soviel heisst wie mein Focus entscheidet, wohin ich mich verströme. Mein Focus richtet sich zunehmend auf dankbares, freud- und friedvolles Miteinander und Akzeptanz der Verschiedenheit. Das tut sooo gut….
Ich freue mich  schon sehr vor. Wie genussvoll werden wohl die Umarmungen sich anfühlen, was für eine Freude wird mir das Singen mit meinem Chor bringen, vor allem freue ich mich auf die wildbespielten Kinderspielplätze und was wir wohl alles lernen durch diesen Weckruf.
Ich empfinde auch riesige Vorfreude auf meine Sommerzeit auf Usedom, wo wir jetzt schon (in Telefonkonferenzen) daran arbeiten, das dieser Platz überleben kann. Überhaupt freue ich mich schon aufs Reisen.
Vorfreude durchströmt mich auch, wenn ich an meine heilsamen Gruppenangebote denke, die einen kleinen Beitrag leisten werden beim Heilen der vielen Sorgen und Nöte, durch die wir gehen.
Beginnen werde ich mit der Heile(pflanzen)wanderung am 16. Mai, sofern sich Thüringen bis dahin lockert…..eine weitere folgt dann am 13. Juni. Wenn ihr euch dafür interessiert, meldet euch rechtzeitig diesmal per mail an, da wir sicher nur in kleiner Gruppe unterwegs sind.
Alles weitere, was ich dann so aushecke, allein oder mit KollegInnen, erfahrt ihr dann durch eine Mail und auf meiner Webseite.
Von Herzen wünsche ich euch einen kraftvollen, ehrlichen und freudigen Mai voller Wonne und Vorfreude.
Möget ihr behütet und umgeben von liebenden Menschen durch die strotzende Natur streifen, euch daran anstecken und euer Herz vor Freude tanzen… Im Anhang findet ihr noch ein kleines Geschenk zum Schmunzeln.
Vorfeudige Grüsse von Sylvia
P.s.1
Vorfreude setzt in unserem Hirn übrigens genauso Glückshormone frei wie das Ereignis selbst, manchmal sogar ungehemmter, sagen Hirnforscher.
P.s. 2
Dankeschön für die tiefen heilsamen Begegnungen mit euch in unserer Heilerei am Anger und euer Vertrauen, das mich gut ernährt gerade.

Auf-Atmen

Liebe Menschen in nah und fern!

Nun ist er da, der ersehnte (recht erfrischende) Frühling. Gerade jetzt, im Krisenmodus, lädt er mich zum Atmen ein, Düfte einatmen, Stress ausatmen, durchschnaufen beim Rausstapfen, stilles Weiteratmen beim meditieren- und das Schöne ist, dabei bin ich nicht allein. Es tummelt im Wald und auf den Feldern um mich rum, viele sind froh über die Zeit in der Natur.

Mein Alltag ist recht unverändert, ich begleite (glücklicherweise) weiterhin Menschen durch Krankheiten, Krisen und andere Lebensprozesse voller Dankbarkeit. Wir alle mit unseren Schwierigkeiten, jede(r) an einer anderen Stelle des Geschehens. Ich staune über die Nähe, die Präsenz und das strömende Mitgefühl jeden Tag neu. Und über die zahlreichen Lösungen, die wie Pilze aus dem Boden schiessen.

In solchen Krisenzeiten sehe ich immer auch Chancen, wie jede Krankheit auch kommt, um etwas zu heilen, so wahrscheinlich auch diese.
Flexibilität ist Gesundheit, sagt mein homöopathischer Lehrmeister Rajan Sankaran. Flexibilität gehört auch in das Holzelement, also ins Frühjahr. Kreativität ist eine ander Gabe des Holzelementes in der chinesischen Medizin. Auch die spriesst grad überall…

Jetzt wird sichtbar, welches unsere Kraftquellen sind. Die beste Quelle für mich ist das Nicht-Wissen und Annehmen, was ist. Die Natur in ihrer aufbrechenden Schönheit ebenso wie die Stille in der Meditation geben mir Kraft.
Die schwerste Übung: nicht in den Widerstand gehen, sondern innen Ruhe und Gelassenheit finden, egal was aussen tobt. Meine Gefühlswallungen immer wieder besänftigen und das Schmerzende in mein Herz nehmen. Ich weiss es nicht….aushalten.
Die leichteste Übung: meine zahlreichen Kontakte weiterhin zu pflegen, auch wenn mir die Ohren glühen vom Telefonieren und ich gar nicht soviel zeit habe, wie ich gern zu zweit spazieren gehen würde.

Wenn ihr zu denen gehört, deren finanzielle Sicherheit komplett wegbricht, ihr meine Dienste dennoch braucht, sprecht mich gerne an, wir finden eine stimmige Lösung. Ich bin da….
Auf meinem Anrufbeantworter findet ihr tagesaktuell den Umgang mit meiner Praxis. Gerne könnt ihr euch eine Telefonberatung zur Krisenbewältigung vereinbaren. Alle, die langfristige Behandlungstermine haben, sind herzlich willkommen. Wir passen unser Miteinander den Umständen an, das gelingt grad schon sehr gut.

Noch eine Ankündigung habe ich. Für den 21. April plane ich mit Andrea Schlüter eine Meditationsgruppe zu starten, wo wir uns zu acht regelmässig gemeinsam zum Meditieren treffen. Andrea ist sehr erfahren, hat lange im Meditationszentrum von Tich nat Than in Plumvillage/ Frankreich gelebt und uns sicher viel zu geben. Wir freuen uns drauf. Vormerken lassen lohnt sich…Ob der Termin sich verschiebt, erfahrt ihr rechtzeitig. Meine geplanten Veranstaltungen für April verschiebe ich ebenfalls, wohin verrät euch dann meine Webseite.

In meiner Heiltradition der weisen Frauen suchen wir nach Kooperation mit allem Gestörten, Nicht-Heilem. Das versuche ich grade, mal mehr, mal weniger gut. Mögen wir gemeinsam gut durch diese Herausforderung kommen und meine Zeilen einen kleinen Samen der Zuversicht in euch säen.

Herzensgrüsse Sylvia

Lichtblicke

Da ist er wieder- der stille Moment am Morgen, der mich einlädt, euch ein paar Zeilen zu schreiben. Jetzt. Ich mag die klare, konzentrierte Stimmung dabei.
Heute ist Lichtmess. Meine Stube ist rein, weisse Farben umgeben mich. Die dunkle Jahreshälfte ist vorüber, spürbar wirken andere Kräfte in uns und in der Natur. Es wird lichter….
Das Vogelgezwitscher macht mich vorfreudig auf nahendes Frühjahr. Vorfreude ist ein Lieblingsthema von mir zur Zeit.
Das Symbol für die Lichtmess- Kraft ist die silberne junge Mondsichel, die für kristallklare Klarheit steht. Und für Neubeginn….von was auch immer. Mögen die Ahnungen für euer Jahr sicht- und spürbarer werden.
Die chinesische Medizin stellt in dieser Jahreszeit das Wasserelement mit Niere und Blase in den Mittelpunkt, zu dem gehören die Hormone, die Ausscheidung von Überflüssigem, das Fliessen aller Säfte im Körper und alle Beziehungen, die uns nähren. Kälte, Stau, Starre und Zerfliessen in unseren Gefühlen sind die Schattenseiten und schwächen die Energie in den ausscheidenden Organen. Meine Shiatsu- Praxis ist also dem Fluss und dem Auf- Spüren von Hindernissen gewidmet, um eine ausgewogene Balance hervorzulocken, die sich immer wieder selbst herstellt. Wenn wir es zulassen…..und vertrauen.
Viele von uns suchen nach Lichtblicken, werden von schweren Erkrankungen herausgefordert oder stecken in tiefen Krisen, wie die Erde auch. Augen auf und durch sagte eine zu mir.
Andere wuseln an Lösungen, finden geniale Wege für Neues Leben, sehen überall die Chancen und setzen (wie unsere Solawi- Initiative) auf die Kraft des Wir.
Mein Kraftort zur Zeit ist eine wundersame Waldlichtung mit einer sehr köstlichen Quelle. Dort finde ich Frieden mit dem, was ist, Ruhe und Wildnis. Fühle mich mit dem Ursprünglichen verbunden, aller Stress fliesst in das klare Wässerchen. Das Abschirmen kann ich hier sein lassen. Es lichtet sich…
Vielleicht habt ihr auch so eine nährende Kraftquelle, die euch wieder einschwingt auf euren inneren Kern?
Hier nun meine Februar- Veranstaltungen:
Wenn ihr aus der Winterstarre in einen geschmeidigen Flow kommen magt, seid ihr herzlich zum nächsten Faszientag am 29. Februar von 10-16 Uhr eingeladen.
Am 26. Februar, 19 Uhr sind alle eingeladen, die bisher schon an Schreibprojekt- Abenden teilgenommen und Lust auf mehr davon haben. Wir wollen weiter eintauchen in die Magie des „Sichselbstgesundschreiben“.
Die angekündigte dreiteilige Homöopathische Haus- und Notfallapotheke mit Einblicken in die Welt der häufigen und bewährten Indikationen beginnt am 18. März, die zwei weiteren Abende legen wir gemeinsam fest.
Die diesjährige Heilpflanzen- Wanderung findet am 13. Juni von 9- 16 Uhr irgendwo im Olitätenland in Ostthüringen statt (zum Vormerken).
Für alle Kurse bitte rechtzeitig und verbindlich per Mail anmelden! Näheres findet ihr dann auf meiner Webseite.
Nun wünsche ich euch allen eine gesunde, gelassene und nährende Vorfrühlingszeit mit der nötigen Geduld beim Warten auf Sonne und Grün. Für mich ist es eine Zeit für kreative Mut- Ausbrüche. Vielleicht begegnen wir uns dabei….
Herzensgrüsse Sylvia

Neues Beginnen

So ganz allmählich tauche ich auf, vollende die ZwischenZeit der Rauhnächte, um mich auf ein Neues Beginnen einzustellen.
Es war eine gute Zeit für Abschied, Schalen füllen, Feiern, Schlemmen, Singen, Reinigen und Magie.
Alles Widersprüchliche, Aufwühlende und Transformative habe ich gut integrieren können- hoffe ich.
Danke für alle, die diese nährende Zeit mit mir geteilt haben, Danke für alle Geschenke.
Hast du schon eine Ahnung, was das Neue im nächsten Jahreskreis sein wird? Der Januar steht im Jahreskreis für das Nichts. Es keimt was unter dem Schnee. Das zunehmende Licht regt neues Wachsen an. Bis Lichtmess wird es sich zeigen…
Wenn ich mich so umschaue und umhöre, braucht es viel Flexibilität, Veränderungsbereitschaft und Unbeirrtheit für das grade erst begonnene Jahr. In mir ist Vorfreude, Neugier und Zuversicht auf das, was kommt.
Mögen wir alle mit dem Herzen sehen, wo unsere Wege uns hinführen, was das Leben jetzt und zukünftig von uns möchte. Jede(r) am geeigneten Platz auf eine vielleicht neue oder auch altbewährte Weise möge sich einbringen, dabei gesund und weise geführt zu neuen Ufern aufbrechen.
Jetzt einige Ankündigungen in Praxisangelegenheiten.
1. Lange Zeit habe ich meine Preise stabil halten können. Ab Februar erhöht sich mein Stundenpreis von 70 auf 75 €, da sich auch die Praxiskosten erhöhen. Näheres findet ihr dann im Flyer beim ersten Praxisbesuch.
2. Falls ihr noch geliehene Bücher habt, bitte gebt sie mir demnächst zurück (auch Briefkasten geht)
3. Auf Wunsch plane ich für das Frühjahr einen Homöopathiekurs für Akutfälle und Hausapotheke. Falls euch bestimmte Themen interessieren oder ihr bestimmte Zeiten dafür wünscht, sendet mir gerne eine Mail.
4. Um in den nächsten Tagen meine Jahresabrechnung zu vollenden, überweist bitte alle! die noch offenen Rechnungen.
6. Für den Faszientag am 18. Januar 2020 von 10-16 Uhr gibt es noch einige freie Plätze.
Ich wünsche uns allen ein näher Zusammenrücken, solidarisches Miteinander und füreinander Dasein in allen Lebenslagen.
Mein grösster Wunsch ist es, das sich Vernunft und Wandelbewusstsein sanft und liebevoll, aber bestimmt durchsetzen.
Das wir ein Feld von ansteckender Gesundheit gestalten, in dem Heilung geschieht.
Ich wünsche uns den Mut im Tanz mit dem Unvorhersehbaren und vor allem wünsche ich uns, das wir den Humor dabei nicht verlieren.
Ich freue mich drauf.
Beherzte Grüsse Sylvia

Winterlicht

Ihr Lieben!
Es ist geschafft, die längste Nacht des Jahres ist um, die Sonne hat sich gewendet (um 5.19 uhr genau). Nach drei bis vier Balancetagen nimmt das Licht wieder kaum merklich zu. Ich geniesse diesen Moment „alle Jahre wieder“. Das kleine Licht mit seinem Funkeln, von den Hawaiianern Liebeslicht La a kea genannt, kann uns verzaubern. Dazu dürfen wir jetzt Aus- und Aufatmen.
In mir ist grosse Dankbarkeit für das vergehende Jahr, für die Zeit zum Zurück- und Vorausschauen, die uns die Rauhnächte bieten.
Wie auch immer du diese Tage und Nächte verbringst, wünsche ich dir von Herzen lichtvolle, friedliche und vielleicht auch wilde Erlebnisse in diesem Zwischen-Raum. Möge alles so sein, wie es dir gerade gut tut…
Hier möchte ich jetzt Danke sagen für die miteinander gegangenen Wege, für dein Vertrauen in uns, für alles, was wir voneinander lernen konnten, für deinen Mut zur Heilung tiefer Wunden, für dein Dasein und dein Sosein.
Es ist für mich ein grosses Geschenk, das du diese Zeilen liest und wir dadurch irgendwie verbunden sind.
 In der Praxis bin ich am 30.12. nocheinmal zugange und telefonisch erreichbar. Dann wieder ab dem 6. Januar mit gefüllten Schalen.
Den nächsten Rundbrief gibt es irgendwann am Beginn des neuen Jahres mit Aussichten und Planungen für 2020.
Hab eine herzerwärmende Weihnachtszeit und drumherum zauberhafte Rauhnächte. Sylvia