Das Alte und das Neue

Ursprünglich wollte ich euch einen Neujahrsbrief schreiben…die Zeit und der Neustart in der Praxis nach meiner langen Auszeit haben mich jedoch so beansprucht, das die Inspiration und der richtige Flow fehlte.
Nun ist das neue Jahr schon ein paar Tage alt, es ist immer noch nicht viel heller, C. beschäftigt uns immer noch alle, die Energie klemmt irgendwie fest in vielen Menschen. In der Praxis steht ein Flipchart, wo ich Wünsche sammle…das macht Sinn, weil sie dadurch sichtbar und geteilt werden. Ich glaube, so könnte wieder mehr Zusammen entstehen, über das, was wir uns und der Welt wünschen, damit das Neue entstehen kann.
In den Rauhnächten habe ich mir viel Zeit gegönnt für Entlassen des Alten. Habe durch Trancetanz und geführte Schüttelmeditationen gespürt, wie verklemmt, gestresst und verkrampft mich/uns diese vielen Herausforderungen, Gefühle und geistigen Dauerläufe bis in die feinstoffliche Ebene gemacht haben. Auch in der Shiatsuarbeit spüre ich diesen verspannten, gepanzerten Gruppenkörper. Möge es sich lockern und lösen…
Mein 2021 war ein Gutes, mit grosser Dankbarkeit und viel Magie habe ich es gründlich verabschiedet. Es hatte viele Geschenke, Abenteuer und Lernaufgaben neben all dem unglaublichen Stress.
Für 2022 entscheide ich mich, weiterhin den Focus auf Gelegenheiten und Möglichkeiten zu richten, mich und die Erde zu hüten, mein Licht leuchten zu lassen und mit und an den Schwierigkeiten zu wachsen.
Dafür wünsche ich mir (und euch) ein gutes Gespür für die passenden Verbündeten und eine grosses Vertrauen im Miteinander. Und Gesundheit für Körper, Geist und Seele…
In der östlichen und chinesischen Medizin sind wir jetzt noch im Wasserelement, dem Niere, Blase und vor allem unser Beckenraum zugehören. Das tiefste Yin möchte genährt, gewärmt und sanft bewegt werden. Wie machen wir das am Besten? Durch NICHTS. Liegen, Ruhen, Meditieren, Yoga, Schlafen so wie die Natur es (unterm Schnee) jetzt auch noch tut. Tief in der Erde keimt schon das Neue…
Ich wünsche euch, das ihr dafür neben allem, was grad ansteht und getan werden muss, Gelegenheiten findet.

Magie und Beständigkeit

Was schreibt frau in solchen Tagen, wo die Ambivalenzen gross und die Gewissheiten klein sind?
Ich fang mal ganz persönlich an. Auch ich bin wie soviele Andere krank geworden, mittlerweile gut gesundet und froh und dankbar für alles, was diese Erfahrung mitbrachte. Nun kann ich noch besser ergreifen, was es zum Gesundwerden braucht, wenn Patientinnen und Patienten sich an mich wenden.
Was mir zutiefst klargeworden ist (und schon vorher bekannt war): es ist eine einsame Erkrankung, die hochgradig individuell erfahren und durchlebt wird.
Ich bin dankbar für meine Netze, die Hühnersuppen, Wünsche und Gaben vor meiner Tür von FreundInnen und Familie. Dankbar bin ich auch für die Naturheilkunde, die überzeugend und hilfreich wirkte. Und für das Retreat, was mich in eine vorweihnachtliche Ruhe und eine winterlich reduzierte Beständigkeit versetzte, die ich sehr geniesse.
Was mich bewegt?
Es sind unglaublich viele Menschen, die sich zeitgleich auf diese Weise eine natürliche Immunität „erwerben“ und viele, die einfach gesund bleiben. Leider spielen die Genesenen/Gesunden keine grosse Rolle in der Zählerei rund um diese Krankheit. Wenn wir unsere ermutigenden Erfahrungen teilen, wächst das Vertrauen in unsere Heilkräfte und der Focus wandert von Krank zu Gesund. Eine stärkende, solidarische Menschenfamilie würde wachsen, deren Unterschiedlichkeit ein Geschenk wäre. Ich teile gern meine Erfahrungen.
Was noch?
Die längste Nacht der Wintersonnenwende am Feuer mit lieben Menschen verbracht hat meinen Focus auf Magie, Singen und Licht gewendet.
Nun sind die dunkelsten sechs Wochen des Jahres vergangen, das kleine Winterlicht nimmt fast unmerklich zu.
Ab heute werden die Tage länger…ich freu mich auf die Magie der Rauhnächte, die uns ein Stück der Wirklichkeit entrücken können. Mittlerweile sind sie in aller Munde, es gibt gute Anleitungen, Bücher und Vorträge, um diese „alten“ Bräuche zu leben.
Für Interessierte schreibe ich in den nächsten Tagen eine Extra-Mail mit meiner Art, diese magische Zeit zwischen den Jahren zu begehen. Als Ersatz für die Gruppenangebote, die ich sonst alljährlich anbiete. Bitte kurz anfordern per Mail!
Von Herzen wünsche ich uns allen, das das kleine Winterlicht neue Spiel-Räume beleuchtet, es uns ein inneres Lächeln an jedem Tag schenkt und wir uns nicht getrennt sondern zutiefst verbunden fühlen.
Ich sage Danke für unsere gemeinsamen Wege im vergehenden Jahr, für das, was ich lernen durfte und für das, was nicht wurde.
Herzensgrüsse Sylvia

Vertrauen schenken

Nun hat die dunkelste Zeit des Jahres begonnen, weniger Licht, klare, kalte Nächte, es fällt Blatt für Blatt- ein leises Sterben. Wenn ich aus meiner Praxis heimradle, ist es stockfinster. Sehnsucht nach wärmender Sonne wächst.
Was hat sie uns zu geben, diese DunkelZeit?
Mir kommt da das Wort Vertrauen in den Sinn. Vertrauen in das wiederkehrende Licht, wenn es an der Zeit ist.
Vertrauen in unsere Liebsten, die mit uns sind. Vertrauen in unsere Fähigkeit als soziale Wesen, füreinander DA zu sein.
Auch wenn uns eine Infektion erwischt. Oder wir zu denen gehören, die es anders sehen.
Wie wunderbar wäre es, wenn wir uns daran erinnern, das Kranksein zum Leben dazugehört/unvermeidbar ist.
Es schmerzt mich, das krankgewordene Menschen alleingelassen und isoliert werden, das sie ohne kompetente Hilfe und Medizin mit Schuld und Scham kämpfen (erlebe ich grad oft, wenn ich sie telefonisch durch die Covid- Erkrankung begleite).
Vertrauen wäre auch hier gut, es gibt viele kreative Möglichkeiten für kranke Mitmenschen zu sorgen trotz Abstandsgebot.
Heilung braucht Zuwendung und Geborgenheit statt Ausgeschlossensein.
Was mir an dieser Zeit sehr gefällt ist die Entschleunigung (wenn ich sie hinbekomme) durch Rückzug und die Reduzierung auf das Wesentliche. In der Stille liegt ein grosse Macht, die mein/unser erregtes Nervensystem zutiefst beruhigt. Die Konfrontation mit der Endlichkeit allen Lebens bringt auch Vertrauen. Indem ich meine Ahnen erinnere, verbinde ich mich mit meinen Wurzeln. Das schenkt mir Anbindung, Tiefe und Loslassen von allem, was überlebt ist. Meditierend weiss ich, es ist alles da.
Ich wünsche uns allen, das gütige Menschlichkeit und liebevolles Miteinander siegen über unsere Angst.
Lasst uns jede und jeder im Kleinen einen Beitrag leisten zu den Lösungen, die es im Grossen braucht.
Habt freudige Momente in jedem Tag, ein wenig nährende Stille und lasst euch vielleicht wie ich verzaubern von der herben Schönheit der Vergänglichkeit.
Einen heimeligen zuversichtlichen Novembergruss sendet Sylvia

Licht und Schatten

Liebe interessierte Leser und Leserinnen!
Was für Zeiten? Manchmal wünschte ich, mir wäre manches gleich-gültiger.  Ich übe mich tagtäglich in Gleichmut und Gelassenheit…und gehe aufrecht und schrittweise voran. Diese Erntezeit bringt unglaublich viele Früchte und Freude und Fragen. Alles sucht nach Balance.
Dieser Rundbrief liess ein wenig auf sich warten, weil das satte, bunte Herbstleben mich über(er)füllt. Die ruhige Lücke fürs Schreiben war nicht dabei. Singend, wandernd und oft in der himmlischen Natur unterwegs reise ich durch die Tage, wenn ich nicht in meiner Praxis weile.
Diese kommt mehr in Schwung, die Sommerentspannung ist vorbei. Viele Menschen bewegt dassselbe wie mich, wie finden wir Frieden und Ruhe, innen und aussen. Ungewöhnlich sind die Erschöpfungsgeschichten, die sonst eher im Winter auftauchen, wenn das Licht fehlt oder im Weihnachtsgerenne. Viele suchen nach Veränderung, ahnen, das der Weg woanders weitergehen darf…aber wohin soll ich mich wenden? Andere sind gestresst von Impfthemen und Coronafragen.
In der jetzigen Fülle-Zeit geht es ums Hineinkommen, in feste Schuhe (bei mir mit Wiederstand), warme Stuben und in unsere innere Welt zum Verdauen und Schauen. Der Tag ist solang wie die Nacht, draussen ist es kühl und Tee und Kerzen kommen ins Spiel. Das Bewahren (konservieren) spielt eine grosse Rolle. Marmeladen, Mus und Säfte werden uns im Winter nähren. Für mich wird ein Wort immer wichtiger: SelfCare.
Meint: Uns selbst mit all der Fürsorge versehen, die wir brauchen, gerade wenn draussen der Sturm tost. Selbstbewahrung kommt als Aufgabe mehr und mehr  hinzu, uns  schützen vor dem Zuviel in unserer derzeitigen Lebenssituation ( die ich als krankmachend empfinde). Rückzug und „entnetzen“, damit das Nervensystem sich  beruhigen kann und eine grosse Portion Zuversicht helfen uns dabei.
Jetzt noch ein paar Worte zu geplanten Veranstaltungen. Die Auflagen sind, wie sie sind, dadurch ist Gruppenarbeit nach wie vor ungewiss. Waldfrauentage gibt es in diesem Jahr nicht mehr. Ich plane also nicht viel, biete einfach spontan und kurzfristig an, was grad gebraucht wird und möglich ist.
Da der laufende YinYogaKurs voll ist und es eine kleine Warteliste gab, werde ich bei Interesse nach den Herbstferien ab dem 9. November einen zweiten Kurs beginnen. Ebenso alle 14 Tage, Dienstags 18,30 bis ca 20,30 Uhr, 6 Termine  für gesamt 150,00 Euro, im schönen Salon an der Gera in der Reichardtstrasse 20. Bitte meldet euch an, wenn ihr Bedarf nach tiefem Loslassen und Yin- Stärkung habt.
Habt eine balancierte und freudige HerbstZeit voller nährender Begegnungen. Liebevoller Gruss Sylvia

Spätsommerfreuden

Ihr lieben Menschen!

Habt ihr eine kleine oder grosse Menge Kraft geschöpft in diesen (ruhigeren) Sommerzeiten? Ward ihr mal weg aus dem Alltags- Routine- Karussell?

Bist du bereit für deinen ganz eigenen Weg durch diese verrückte Zeit?

Mir ist eine Aus-Zeit mit unzähligen Momenten der Liebe, des Glücks und der Verbundenheit geschenkt worden. Das Leben in einer Camp-Familie hat meine Schalen gefüllt. Grosse Dankbarkeit empfinde ich für dieses Privileg eines unbeschwerten Sommers auf einer Wiese am See.

Jenseits vom Weg der Worte, der allzuoft verletzt, Urteile verkündet oder angreift, haben wir eine Athmosphäre des Berührtseins und der Menschlichkeit erlebt. Sie entstand wohl aus unserer grossen Sehnsucht nach Ausruhen, Entspannen und Gehalten Sein. Und weil wir es können….trotz aller Schwierigkeiten.

Der Spätsommer ist die Zeit des Erdelementes. Es leuchtet gelb in der Natur, die reifen Früchte rufen nach Verbrauchtwerden, die Kürbisse wachsen, die Goldrute wiegt sich selbst in der Stadt sanft im Wind. Im Wald ist es üppig und grün dank des feuchten Sommers und die Heidelbeeren sind endlich mal wieder voll und lecker.

Mein Motto: raus in diese heilsamen Welten bei jeder Gelegenheit. Egal welches Wetter. Dort entspannt sich unser geplagtes Nervensystem, das festgeht und vibriert bei all dem Entscheiden, Sortieren, Abgrenzen und Einlassen. Beruhigen und Entlasten tut soooo gut. Nur fern des Meinungsgewitters finde ich meinen roten Faden und das Gespür für meinen eigenen Medizinpfad. Und kann klug wählen.

Meine Kurse bieten gute Möglichkeiten der Selbstfürsorge und des Erkennens von Körperweisheit jenseits vom Weg der Worte (siehe Veranstaltungen).

Wir alle wissen, worum es grade geht…irgendwo drinnen findet sich Führung. Findest du allein nicht aus dem Chaos, biete ich Einzelsessions zur Navigation an. Ich freue mich aufs gemeinsame Suchen nach Lösungen.

Für den November plane ich die Waldfrauentage, ein Schreibangebot und Meditationskurse. Die jeweiligen pandemischen Gegebenheiten entscheiden, was davon wie geht. Näheres bald unter Veranstaltungen.

Habt eine gute Herbstzeit, findet die Lücken für den Spaziergang und bleibt am besten bei euch selbst.

Spätsommerliche Grüsse Sylvia

vertrauen und akzeptieren

Liebe interessierte LeserIn!
Es ist vollbracht. Die Sommersonnenwende war in vielen tausenden Jahren schon immer ein markanter, magischer Moment im Jahreskreis. In diesem wilden Jahr habe ich mir einen Wunsch erfüllt. Ein Feuer in der kürzesten Nacht am Strand mit geliebten Menschen, singen, schwimmen und mit-teilen von allem, was geschieht. Innen und Aussen. Wir haben unsere Wünsche mit Wonne in den Kosmos gerufen, als es gegen drei wieder hell wurde, gingen wir beseelt und erleichtert nach Hause. Der weite Weg hat sich gelohnt.
Mein Lieblingswunsch: das grosse WIR schreibt Schöpfungs- statt Erschöpfungsgeschichten.
Wohin hat dein Sein sich gewendet? Weisst du, was dir wichtig ist in den kommenden Wochen? Wie möchtest du deine Schalen füllen?
Mein Focus liegt auf DA-Sein. In jedem Moment, in jeder Aufgabe, in jeder Minute, ob  schwimmend im See oder behandelnd in der Praxis. Für mich, für andere, für Mutter Erde einfach Dasein. In völliger Akzeptanz und mit grossem Vertrauen nehme ich es an. Alles.
Möge unser Vertrauen in unsere Körper und Selbstheilungskräfte (mit weniger Angst vor Erregern, die nicht die Krankheit sind) wieder wachsen, möge das Vertrauen zu den Andersdenkenden uns über Gräben hinweg verbinden, alle Schmerzen und Kümmernisse sich auflösen in der Üppigkeit und Grandiosität der Sommerzeit. Mögen unsere Gefühle uns nicht in Strudel hereinreissen, unsere Füsse fest auf dem Boden stehen und unser Immunsystem vertrauensvoll seinen Job machen.
Vor allem unsere Köpfe brauchen eine PAUSE. Dafür können unsere Körper aufblühen durch gute Kost, genug Bewegung und alle Formen von Zuwendung mit viel Zärtlichkeit und Zeit zum Spüren und Berühren.
(Im Link findet ihr einen inspirierenden Film, der mich sehr berührt hat)
Die Frauen- Sommer- Schule zur Verbreitung von Heilpflanzenwissen ist gestartet. Wir haben viel Freude am Lernen im grünen Klassenzimmer beim Forsthaus Willrode gehabt. Sollte es dich locken, komm gern an den nächsten beiden Montagen ab 17 Uhr noch dazu (zwei Frauen kamen nicht).
Wahrscheinlichkeiten: Am 28. August gibt es die letzte grosse Heilpflanzenwanderung ins Olitätenland bei Oberweissbach. Die Sommerschule geht wahrscheinlich in die Verlängerung bis September.
Ausserdem plane ich einen fortlaufenden Yin-Yoga-Kurs, der uns durch die fünf Wandlungsphasen der chinesischen Medizin führt und durch tiefstes Loslassen Heilung initiiert. Aber wer weiss schon, was dann ist? Wahrscheinlich gibt es grad keine Planungssicherheit. Macht aber nix….das halten wir schon aus. Alle  Planung für den Rest des Jahres nehme ich mit an die Ostsee. unter www.sylviawinzer.de findet ihr sie dann bald.
Ich wünsche uns allen stimmige Pausen vom  Stress der Pandemie, ein liebevolles Miteinander in Akzeptanz und Vertrauen und viele Gelegenheiten, Mitmenschen, denen es nicht so gut geht, zu helfen. Herzensgruss Sylvia

Aufblühen

Liebe interessierte LeserIn!
Freust du dich auch auf Sonnebaden, Salz auf brauner Haut, Mussestunden, lustvolle Zärtlichkeit im Freien, Sternenfunkeln, Froh- und Leichtsinn, Feste feiern und das Leben langsam geniessen?
Diese Sommergeschenke gibt es ganz gewiss, egal wo und wie du diese Zeit verbringst. Als Zugabe im Alltag oder beim Genesen, während du dich aus Nöten herausackerst oder auf kleinen und grossen Sommerreisen.
Ich wünsche mir vor allem, das wir das alles unbefangen und dankbar in Gemeinschaft geniessen. Die Kraft des WIR leben mit all unserer Verschiedenheit, raus aus dem betreuten Denken rein ins satte Tun…mein gefühlter (Aus-) Weg heisst Zusammen-Wachsen, genau wie es die Pflanzengemeinschaft auf den saftigen Wiesen tut. Und dann schamlos und jede auf ihre ganz eigene Weise aufblühen (die Heilpflanzenwanderungen am 5. und 12. Juni sind eine gute Möglichkeit dafür), wenn es dafür Zeit ist.
Wie steht es um das, was du für dieses Jahr gesät hattest?
Zur Sommer-Sonnenwende am 21.6. schauen wir nach dem Erblühen unserer Vorhaben und Projekte und feiern dieses. Meine Jahresinspiration aus den Rauhnächten war es, Glücksnetzweberin zu sein und dabei in Liebe aufzuatmen. Zufrieden schaue ich auf mein Werk der letzten Wochen, ich bin wirksam in diesem Sinne unterwegs….
Möchtest du mehr über Heilpflanzen, Wildkräuter (ja, da gibt es einen Unterschied) und die Verwendung als Medizin lernen? Noch vor den Ferien biete ich eine kleine Frauen- Sommer- Schule am Montag ab 17 Uhr draussen an.
Wir befassen uns mit Wirkung der Heilpflanzen, der Herstellung von Tinkturen, Tees und Ölen, vielen Anwendungsbeispielen bei bestimmten Beschwerden und anderem Frauenkram. So ganz nebenbei tanken wir Kraft aus dem Frauenkreis…
Schick mir gern eine Mail mit deiner Interessensbekundung, dann erfährst du mehr.
In diesem Sinne freudige Grüsse, heute zum Kindertag auch an das Kind in dir. Sylvia

Wonne und Sonne

Ihr Lieben!

DAS TUT SOOO GUT: Nach der langen kühlen Winterzeit können wir endlich draussen tanzen, yogieren, lernen und feiern.
Einfach drauf los-leben, wie es in unserer Natur angelegt ist. Trotz schwieriger Bedingungen knallen die Knospen auf, wachsen die Heil- und Wildkräuter (und wollen lustvoll verzehrt werden), summen endlich die Hummeln und Bienen, flattern Schmetterlinge. Ein tiefes Vertrauen auf Leben wohnt dieser Maienlust inne, trotz Kälte, Trockenstress und Absterben erfüllt es mich alle Jahre mit Jubel.

Lasst es uns genauso machen, trotz all der Sorgen, Nöte und offenen Fragen einfach hineinleben ins grosse Auf-Atmen. Jede(r) an ihrem Platz, alle zusammen, auch wenn wir uns getrennt fühlen. Es heilt ….auch an dunklen Tagen.
Zu meinem grossen Glück darf ich alltäglich Menschen in dieser Krise begleiten, Corona- erkrankte Patienten telefonisch begleiten, Gesundheitserregerin sein für viele erschöpfte Mütter und Väter und von ihnen gestresste Jugendliche, es rührt mich sehr an, wie wir alle tief bewegt werden durch diesen Wandel.
In meiner Heiltradition der weisen Frauen habe ich gelernt, das wir mit Krankheit nur kooperieren können, das alles gleichwertig nebeneinandersteht:
Kranksein, Gesundheit, Verlust, Sterben, Gebären und unbändige Lebensfreude. Einfach Mensch-sein in all seiner Vielfalt.

Ich wünsche mir von der hellen, nach aussen gerichteten, aktiveren Hälfte des Jahres, das wir gemeinsam diese Krise meistern, uns an Menschlichkeit erinnern und füreinander in Liebe da sind.

Um auch für Menschen in Indien was tun zu können, hänge ich einen Brief von meiner Freundin Anita an mit einer Bitte von Ramesh, der in Erfurt als Yoga-Lehrer arbeitet und einer Kontoverbindung, wo das Geld sicher in Indien landet.
Wenn ihr an einer der kommenden Veranstaltungen Interesse habt, schreibt mir eine Mail, ich merke euch vor.
Es wird im Juni mehrere Heilpflanzenwanderungen mit Körpererfahrungen und altem Frauen- Wissen geben.
Der Faszientag wandert in die Zukunft, wie so vieles andere auch.
Entscheidungen über Termine und Orte treffe ich je nach den Pandemieverordnungen kurzfristig.

Habt einen entspannten Mai, seid, bleibt oder werdet in alle Ruhe gesund und liebt euch locker.
Ich freu mich auf Begegnungen per Mail, Telefon oder einzeln zu einer Yinyoga- Session.
Sonnige Grüsse Sylvia

Welche Samen säst du?

Diese Frage stellt sich im Jahreskreis zu dieser Frühjahrszeit. Was möchte ich aussäen, was soll dieses Jahr auf/in meinem Feld wachsen? Worum möchte ich mich dann bemühen, das es gut wächst….als ich noch Bäuerin war, gab es viel zu tun, um das Feld vorzubereiten, damit es reiche Früchte trägt. So ungefähr fühle ich mich jetzt in diesem besonderen Jahr.
Ich sondiere, beackere und durchpflüge meine Innenwelt und meine Umgebung, damit es gelingen kann. Dabei geschieht viel Heilsames…
Wenn es mir gelingt, lasse ich meine Energie nicht von Negativität, Aggression und überflutenden Meinungswellen beeinflussen.
Wenn ich mich doch drin wiederfinde, hole ich mich mit Hilfe von Meditation und Selbstklärung wieder heraus, reinige meinen Geist und den Körper. So kann es gehen…und ich begegne täglich kleinen Wundern und grosser Liebe.
Die Energie folgt der Aufmerksamkeit, sagt die hawaiianische HUNA- Lehre. Gute Übung für uns alle.
Meine Intention für diese Frühlingstage ist: Aufatmen in Liebe und Ja zum Leben sagen. Berührte Verbundenheit säen im Feld. Wie ist deine Intention?
Ich mag mit Menschen Räume zum Heilen und Wachsen kreiieren, Erfahrungen tauschen und das Aufkeimende Neue hüten und nähren wie zarte Pflänzchen. Einfach zusammen weiter wachsen und die Chancen nutzen…
Was mir täglich deutlich wird in meiner Heilarbeit, ist die grosse Erschöpfung und Müdigkeit, die Lockdown und Ausnahmezustand in uns bewirken. Jede(r) hat eigene Schwierigkeiten zu überwinden, niemand ist nicht betroffen.
Es braucht Erweckung, neue Säfte und Kräfte, Entlastung auf allen Ebenen und eine grosse Portion Mut.
(Ich gebe gern wieder meine basische Frühjahrskur weiter, wenn ihr euch kurz bei mir meldet.)
Den unglaublich langen Winter habe ich genutzt, um mich weiterzubilden. Neuestes aus der Frauenheilkunde, essbare Wildpflanzen und Yin- Yoga zur Nährung unserer weiblichen Energie haben mich begeistert, Wissenswertes zur naturheilkundlichen Begleitung bei Covid-19- Infektionen gab es in einem intensiven Kongress.
Ich bin zutiefst dankbar für die digitalen Möglichkeiten des Lernens. Und für die Zeit, die ich mir dafür nehmen konnte in Ermangelung anderer Ablenkungen.
All diese Neuigkeiten lasse ich einfach in meinen Kursen zu euch herüberfliessen.
Am 17. April von 10-15 Uhr findet der nächste beliebte Kurs „Faszinierende Faszien “ statt. Mit neuen Inhalten aus meinem Yin-Yoga- Teacher-Training. Damit wir genügend Raum haben, gehen wir in den wunderschönen Salon an der Gera von Familie Gerlach in der Reichardtstrasse.
Am 8. Mai und am 12. Juni jeweils von 10 – ca. 16 Uhr wandern wir hinaus auf Feld und Flur, um Thüringer Kräuter- und Heilpflanzenfülle zu besuchen, um Gemeinschaft mit Picknick zu geniessen und ein wenig von der Weisheit unserer traditionellen Heilkunde zu erfahren.
Eventuell gibt es ein Frühlingsritual im Steigerwald am 21.3. morgens, ein Schreibangebot „SichSelbstGesundSchreiben“ ist für Mai in der Natur in Planung. Näheres bald unter www.sylviawinzer.de
So, nun wünsche ich euch verbundenes Sein mit euren Lieben, wachsende Lebenslust und unbekümmerte Freude beim Säen. Eure Sylvia