Das Begehren nähren

Liebe Menschen in nah und fern!
Wie ist es für euch mit dem Wetter? …oh, nein, lasst uns bitte nicht wie das ganze Land vom Wetter reden.
Es ist Sommer, eine wonnigliche Zeit für mich, weil alles freudiger und leichter geht.
Viele von uns spüren in der hellen Zeit mehr von Gesundheit, Sicherheit und Lebensfreude, die Schultern werden leichter und die Sorgen kleiner. Die Schatten auch…
Meine letzte Tage verbrachte ich auf „Nandalee“, meinem geliebten Campingplatz für naturliebhabende Ruhesucher*innen auf Usedom, weit weg jeglicher Netze und offline. Mit genug Wasser vor der Nase.
Es tut gut, Pausen von der allgegenwärtigen Klingelei und Klickerei zu geniessen. Gern habe ich dort Pflanzen gegossen, Beete von ihrer Spontanvegetation befreit, Spülmaschinen bedient und tiefe Gespräche über unser aller Dasein geführt dabei. Abends über den See geschaut statt in einen viereckigen Gegenstand. Analoge Wildnistage, jenseits von Komfort und Stadtgewusel haben mich genährt.
Gern gebe ich meine Kraft in solche einfachen Orte, die immer wichtiger werden in unserer wirren Zeit, die zu
„der Welt voller Lösungen“ dazugehören. (Der Film ist grad in der Ard-Mediathek zu sehen, heisst Tomorrow)
In der TCM ist es jetzt Hochzeit des Feuers. Dahinein gehört das Herz, der Dünndarm, Sexualität und Herzbeutel.
Begeisterungsfähigkeit, lustvolles Begehren (sexuell und von allem Schönen), liebevolles Miteinander und Durchsetzungskraft sind Themen dieser Wandlungsphase.
Manchmal schiesst das Feuer über, brauchen wir einen kühlen Kopf und Ort, um die wilden Kräfte in uns zu besänftigen. Zuviel Feuer kann auch auffressen und verbrennen. Zuwenig macht uns schlapp und antriebslos.
Ausleben, Feiern, Baden gehen, leichte erfrischende Kost und freudvolle Begegungen helfen bei der Balance.
Und der Mut, sich dem Drachen in Krisenzeiten anzuvertrauen, ihn zum Verbündeten zu machen.
Ich wünsche mir von Herzen, das wir alle uns mehr auf unsere Macht besinnen, auf die Kraft des gemeinsamen Träumens und auf unseren Gestaltungswillen. Das wir an den Lagerfeuern unsere Herzenslieder singen und die Verschiedenheit in Verbundenheit anerkennen. Wir müssen reden….so heisst eine Bewegung, die gerade überall statt findet, in Erzählcafes, in Dresdener Strassenbahnen und anderswo.
Wenn ihr am 15. Juni 10- 16 Uhr Lust habt, seid ihr herzlich eingeladen zur diesjährigen Heilpflanzenwanderung ins Böhlener Tal bei Grossbreitenbach. Eine gute Gelegenheit, Pflanzen für alle Lebenslagen und wache Menschen zu treffen. Es gibt noch ein paar Plätze!
Am 24. Juni, 17 Uhr biete ich einen Feierabend- Spaziergang zu den Heilpflanzen im Willroder Forst an, der mich letztens überrascht hat mit unglaublicher Artenvielfalt vor der Haustür. Wir treffen uns am Gut Schönthal und laufen ca. 2-3 Stunden Richtung Forsthaus und zurück. Näheres erfahrt ihr bei Anmeldung!
Vom 12. Juli bis zum 12. August mache ich Sommerpause auf Usedom und anderswo. Den nächsten Rundbrief gibt es dann im September. Habt einen begehrlichen, lustvollen und erholsamen Sommer.
Herzensgrüsse Sylvia

Vom Mädchen zur Frau

Initiationsritual für Mädchen zwischen zwölf und sechzehn

An entscheidenden Entwicklungsschwellen gab und gibt es in vielen Kulturen Riten und Bräuche, die diese Übergänge markieren und würdigen. Die Menarche (Erste Menstruation) ist für Mädchen auf dem Weg zur Frau solch eine Schwelle. Die Kindheit endet, eine spannende, manchmal wilde, auch chaotische Phase beginnt. Eine bewusst gefeierte Zeremonie schafft Wahrnehmung für das, was sich wandelt und gibt der Heranwachsenden Sicherheit und Gemeinschaftsgefühl.

Wie geht das? Wir treffen uns zu einem Vorgespräch und planen gemeinsam die Inhalte.

Es ist möglich, das zwei oder drei Mädchen sich zusammentun und die Frauen ihrer Familie einladen, sie im Kreis der Frauen willkommen zu heissen. Aus meinem „Handwerkszeug“ als ausgebildete, erfahrene Ritualleiterin suchen wir stimmige Formen und Orte für das Ritual

(Dauer ca. 2-3h, Preis nach Vereinbarung).

Alles neu macht der Mai

Da muss es erst schneien, damit ich endlich die Zeit und Muße finde zum schreiben.

Es ist zu verlockend, jede freie Stunde durch die üppige grüne Welt zu streunen, dem Licht bei der Arbeit zuschauen heisst das in Irland. Das Wachsen und Blühen in all seiner Kraft steckt mich an, in mir ist grosse Freude und Dankbarkeit für unser schönes Land. Auf einer Autofahrt sass ich neulich hinten im Auto, sah die zauberhafte Natur draussen und in mir stieg ein Lied auf, das ich gar nicht gleich erkannte (siehe Anhang).

Gleichzeitig zu all der Lust brechen die Widersprüche auf, es fehlt an Regen, gesundem Menschenverstand, die Felder werden wieder übergüllt, weniger Vogelgezwitscher ist hörbar- täglich haben wir die Wahl. Schauen wir hin? Nehmen wir die Ambivalenzen und „Baustellen“ wahr?

Es ist die grosse Kunst, beides zu tun, den Ernst der Lage nicht übersehen UND das Gute leben. Die Magie des Aufbruchs geniessen in aller notwendigen Klarheit und Wonne. Und Standpunkt zu beziehen. Die Power für anstehende Veränderungen ist da, wenn wir sie nutzen. Ihr wisst: Die Welt ist voller Lösungen, sie schiessen wie Pilze aus dem Boden. Lasst es uns zusammen besser machen…

In der chinesischen Medizin beginnt die hohe Zeit des Feuers (Herz und Dünndarm), Hitze, Wut, Herzkraft und Handlungswille gehören genauso in diese Wandlungsphase Feuer wie Verdauung und Sexualität. Ein ausgeglichenes Feuerelement kommt mit all den Extremen und Herausforderungen bestens zurecht, ist bereit zu Flexibilität und Anpassung. Und wenn es mal überschiesst, können wir es besänftigen mit Pausen, Stillsein oder Singen. Oder ein Bad in kühlen Flüssen und Seen, wie ich es am Lago Maggiore schon zelebriert habe. Oder mit einer besänftigenden Shiatsusession, die das Yin nährt. Oder einfach nur mit Nichts-Tun.

Zum Thema Neues im Mai:

In unserer Praxisgemeinschaft gibt es seit April eine neue Kollegin, nachdem uns Frau Kaiser zum Jahreswechsel Richtung Weimar verliess. Doreen Weber ist erfahrene systemische Therapeutin.

Unter www.dialog-beratung.de könnt ihr mehr über sie und ihre Arbeit erfahren, wir freuen uns auf eine fruchtbare Zusammenarbeit am Anger 12.

Walpurgis war das letzte Ritual, das ich in dieser Form öffentlich angeboten habe. Heilsame Rituale werde ich weiterhin, aber nur noch mit Anfrage und AuftraggeberInnen gestalten. Neue Zeiten brauchen neue Formen, mal sehen, welche entstehen.

Manchmal braucht es einen klaren Schlussstrich, damit sich danach neue Türen öffnen können.

Wenn ihr also an einer Schwelle steht, Lust auf rituelle Begleitung bei entscheidenden Lebensabschnitten oder Anliegen habt oder einfach nur ein Fest feiern wollt, ladet mich gerne dazu ein.

Wenn es euch im Mai gelüstet, etwas richtig Wohltuendes für euch zu tun, dann lade ich herzlich ein zum nächsten Faszientag am 25. Mai von 10-15 Uhr in unsere Praxis. Der erste Tag war ein Genuss und schnell ausgebucht, also meldet euch bald an. Wiederholerinnen sind willkommen.

Auf die Heilpflanzenwanderung am 15. Juni in die Gegend Grossbreitenbach freue ich mich schon sehr angesichts der Pracht da draussen.

So, nun wünsche ich euch lustvolle, gesunde und lebendige Maienzeit mit viel Sonne und Wonne. Herzensgrüsse Sylvia

Säen und Wachsen

In den Märzwochen war viel Gewusel und Aktivität, die zuweilen in Aktivismus umschlug. Bei euch auch? Wie aussen, so innen, mal stürmisch wild, mal ein sonniger Frieden.

Lange war ich nicht auf so vielen Demos, habe mich eingemischt und mitgewirkt am Protest. Es tut gut, nicht allein zu sein mit Wut und Frustration über manche Umstände, auch wenn ich weiss, das es beherztes Handeln an jedem Tag braucht für nachhaltige Veränderung und Wandel.

Die grosse Herausforderung und das Thema im Jahreskreis ist Wachsen in Balance.

In meinen völlig verschiedenen Veranstaltungen habe ich zutiefst erlebt, wie gut es uns tut, zusammenzukommen. In Kreisen auf Augenhöhe über uns zu erzählen, unsere Nöte und unsere Freuden zu teilen und dadurch unsere Herzen weit aufzumachen für alles, was gesehen werden mag. Es ist ein echtes Geschenk, diese tiefen Prozesse begleiten zu dürfen.

Etwas will ich euch berichten von meinem Tun: die erste Solawi-Gruppe Erfurt hat sich gegründet. Es begeistert mich, diese Idee von solidarischer Landwirtschaft mit umzusetzen. Wir sind ca. 70 Menschen, haben drei junge Gärtnerinnen (Pipi Pflanzstrumpf), die für uns von Mai – Oktober Gemüse auf einem Biobauernfeld in Büssleben anbauen. Wir finanzieren sie mit allen Risikos und beteiligen uns kollektiv an der Arbeit und Organisation. Jede® gibt, was er/sie kann. In Deutschland gibt es bereits 200 solcher Initiativen.

Die Welt ist voller Lösungen, hat eine Freundin dazu gesagt und so heisst wohl auch ein guter Film.

In meiner Praxis bin ich viel mit dem Thema fasten/reinigen befasst. Die Resonanz auf meine Frühjahrskur war gross, ich habe sie vielen versendet oder verordnet. Falls ihr mögt, freu ich mich auf Feedback zu euren Erfahrungen. Das Holzelement wieder ins Gleichgewicht bringen, seelisch und körperlich Balance fördern und Stress abbauen ist oft die Aufgabe in diesen Frühlingstagen.

Aufbrechen braucht manchmal auch ausbrechen, viele von uns wollen alte Muster ändern, schädigende Strukturen verlassen oder umziehen. Dazu braucht es Mut und Geduld, beides Qualitäten, die uns ein ausgeglichenes Holzelement verleiht.

Und tägliches Auf- Atmen und genügend Verschnaufpausen dabei nicht vergessen.

Weil der Faszien- Tag ein grosser Erfolg war und es eine Warteliste gab, biete ich ihn nochmal am 25.Mai 19 von 10-15 Uhr an. Wiederholerinnen sind herzlich willkommen.

Am 15. Juni wandern wir wieder in die üppige Heilkräuterwelt rund um Grossbreitenbach.

Und wenn es euch Walpurgis gelüstet, in einem Frauenkreis wild und draussen dieses Fest zu feiern, seid ihr herzlich eingeladen am 30. April, 18.30 Uhr zu Christine in den Hochheimer Garten. Näheres zu allen Angeboten findet ihr auf meiner Webseite www. sylviawinzer.de. Denkt an rechtzeitige (möglichst verbindliche) Platzreservierung.

Ich wünsche euch von Herzen eine zauberhafte, wärmende Frühlingszeit voller Wonne in der Sonne, erholsame Reisen in der Osterferienzeit und vitale Tatkraft für das, was ihr anpacken wollt.

Heilsame Grüße Sylvia

Sinnlicher Aufbruch

Das war es, was der Februarfrühling uns schenkte. Alles brach plötzlich auf, der kalte Winterhauch verzog sich, die Sonne lockte und siehe da, ein alljährliches Wunder geschah. Verzaubert wandere ich in diesen Tagen durch die Wälder und über die Flur, schüttele meine Winterstarre ab und laufe mich nach Herzenslust frei. Gemeinsam oder mit FreundInnen… ich bin froh, dem ständigen Drinnen zu entrinnen. Stecke mich an am Auf-Atmen in der Natur…. Alle Sinne weit geöffnet, bin ich bereit mich in den (manchmal sehr wilden) Fluss des Lebens zu werfen mit aller Konsequenz.

Freude, Leichtigkeit und Be-Geisterung sind dabei, aber auch Gefühlschaos und Stress, weil es zu schnell geht und zu laut ist. Und wiedermal die Übergänge fehlen…..grosse Anpassungsfähigkeit und Flexibilität ist eine Holzqualität aus der TCM. Die Wandlungsphase Holz (Leber/Gallenblase) weckt alle Lebensgeister, sofern die Lebenskraft (Chi) vorhanden ist. Bei manchen von uns ist sie erschöpft, fehlt der Antrieb oder sind Grippe und andere Störungen im Weg. Es kann nicht aufbrechen, was fehlt…also heisst es erstmal päppeln, nähren oder entlasten.

Die Fastenzeit ist dafür geeignet, unser Wesen einzustimmen auf die lichte Hälfte des Jahres. Falls ihr eine sanfte Frühjahrskur jenseits der medial sehr gepuschten Verzichtsaufforderungen (es lebe der gesunde Menschenverstand, hört bloss nicht alle auf zu frühstücken) ausprobieren mögt, findet ihr im Anhang dazu mein Skript als Geschenk. Viele meiner PatientInnen kennen diese Hirsekur seit Jahren als sehr erleichternd und reinigend. Ich bevorzuge nähren statt entbehren, genussvoll wird Schädigendes weniger und Förderndes stärker und wir fallen nicht aus der Balance. Vor allem für viele erschöpfte Frauen ist nähren schwieriger als Verzicht.

Um diese Balance und die Frühlingslust geht es im Jahreskreis und in unserem  Frühlingsritual am 21. März um 18 Uhr am Fluss in Christines Garten. Eine heilende Zeremonie für den Neubeginn und die Rückbindung ins Grosse Ganze.

Am 16. März von 10- 15 Uhr lade ich euch in der GesundFrauSein- Reihe zum Workshop Faszienierende Faszien ein.  Ihr könnt eure wunderbaren Körperwesen schwungvoll und tief in Frühlingsform bringen, wenn diese haltgebende Faszienstruktur belüftet wird. (nur noch wenige Plätze!)

Eine Ho O Pono Pono- Einführung werde ich ein letztes Mal am 18.März um 18 Uhr anbieten, bevor das Thema in die „Sommerpause“ geht. Die nächste Gelegenheit ist dann im Herbst.

Nun wünsche ich uns allen Geduld im Sinne von „Das Gras wächst von allein“, genügend Ruhezeiten zwischen all dem Aufbruch und Lust am Aufräumen innen und aussen. Danke, das ihr diese Zeilen lest, euch hoffentlich inspiriert fühlt und wenn ihr mögt, auch weiterleitet.

Habt einen zauberhaften Frühling Sylvia

Es bewegt sich etwas….

Es bewegt sich etwas unter dem Eis…..

Spürbar und hörbar verändert sich etwas um uns herum. Die Vögel beginnen mit ihren Lockrufen, die Winterlinge machen sich bereit, in der Luft liegt manchmal ein milder Hauch und die Sonne hat (wenn sie es durch das Grau schafft) viel mehr Kraft.

In mir ist Vorfreude auf das, was wachsen wird. Wir haben Lichtmess-Zeit, das Thema ist Licht ins Dunkel bringen, die Lebensgeister wecken und eine klare Sicht auf das Jahr bekommen. Unsere Visionen von der Welt keimen und tauchen auf unter dem Schnee. Die junge, dünne Mondsichel ist das Symbol für diesen Neubeginn.

In der Chinesischen Medizin beginnt das Frühjahr mit dem Element Holz schon Mitte Februar. Leber und Gallenblase sind die Organe, die jetzt unsere Zuwendung brauchen. Die Säfte steigen nennt sich das. In den Shiatsubehandlungen entstaue und erwecke ich das Chi im Körper.

Fasten, reinigen, entlasten und entgiften sind angesagt. Weniger von dem, was uns belastet und mehr von dem, was nützt. Das Holzelement braucht Bewegung, tanzen, laufen, schwitzen sind angebracht. Und dennoch nicht vergessen, das uns in der kalten Zeit warme Öfen und Mahlzeiten nähren. Alles möchte aus der Winterruhe ins Fliessen kommen, manchmal geschieht das auch durch Infekte.

Mein Januar war geprägt von Ruhe bewahren bei viel Aktion und Input, um ein paar Konflikterfahrungen reicher bahnen sich jetzt Lösungen an. Ich spürte schnell Sehnsucht nach den ruhigen Tagen zwischen den Jahren. Jede Gelegenheit habe ich genutzt, als Winterfan in den schneereichen Thüringer Wald zu kommen und dort Kraft getankt mit FreundInnen.

Ein sehr inspirierender Online-Homöopathie-Kongress mit 7000 Menschen hat mich in meiner täglichen Heilarbeit gestärkt. Ich bin sehr dankbar, das KollegInnen sich für diese wirksame Methode stark machen in einer Zeit voller Angriffe, medialer Kampagnen und Verleumdungen.

Wer da wohl ein Interesse dran hat? Obwohl Zahlen nicht mein Plaisier sind, habe ich mir folgende gemerkt: 56 % aller Deutschen haben schon homöopathische Behandlung erfahren und davon 76% waren damit erfolgreich und sehr zufrieden. Möge die Homöopathie weiter als ein sanfter Medizinweg erhalten bleiben und wir alle differenziert genug wahrnehmen, was da läuft.

Wenn du einem eventuellen Wintertief und den wandernden Infekten entkommen magst, empfehle ich Johanniskraut und Cistus. Ein stärkender Tee fürs Immunsystem, körperlich und seelisch. Was mir auch gut durch die Kälte hilft, ist herzerwärmendes Zusammensein mit lieben Menschen und unverschämt optimistisch bleiben angesichts der Aufgaben, die vor uns liegen. Alles eine Frage der Haltung…..

Falls du Lust am kreativen Schreiben hast, lade ich zu einer Schreibwerkstatt am  Samstag, 23. Februar von 10 – 15 Uhr in unsere schönen Praxisräume am Anger ein.

Um geschmeidig und beweglich in den Frühling hineinzufinden, gibt es am

16. März eine weitere Veranstaltung in der Reihe GesundFrauSein mit dem Thema „Faszinierende Faszien“.

Eine nächste Ho o ponopono- Session findet am Montag, den 18. März von 18 – ca.20 Uhr statt.

Näheres  unter Veranstaltungen.

Nun wünsche ich uns allen einen kraftvollen, fliessenden Übergang in die hellere Zeit. Viele Gelegenheiten mögen uns leuchten lassen und die Lust auf Bewegung wächst wie das Gras von ganz allein. Herzlich Grüße  Sylvia

Jedem Anfang liegt ein Zauber inne

Die Rauhnächtezeit endet traditionell mit der Perchtennacht vom 5. zum 6. Januar. Erst dann ist für mich Neujahr. Sie ist reich gewesen, die leisere Zeit zwischen den Jahren.

In vielen zauberhaften Momenten der Nähe und Verbundenheit mit denen, die mit mir sind, habe ich Kraft geschöpft, Seelenruhe gefunden und einfach das Leben gefeiert.

Märchen, Stollen und Spaziergänge haben mich genährt, manches habe ich geschenkt bekommen, anderes losgelassen. Für mein sehr von Abschied geprägtes Jahr 2018 habe ich viel rückblickend gedankt, alles, auch den Schmerz gewürdigt.

Unsere Rituale bei Christine im wundervollen Garten am Fluss öffneten einen sehr wertschätzenden,sanften und magischen Raum für Heilung, Würdigung und Freude am beherzten Miteinander im Frauenkreis.Danke allen, die da waren.

Im Jahreskreis folgt auf die wuselige gesellige Weihnachtszeit ein langer,weisser Abschnitt des Nichts. Nichts meint die Ruhe der Erde unter dem Schnee, das Nichtaktivsein in der Tier-und Pflanzenwelt.Winterruhe halt.

Erst Anfang Februar beginnt dann das Samen und Brüten, Singen und Vorbereiten. Möge diese Ruhe uns noch eine Weile erhalten bleiben, damit wir ahnen und lauschen können,was es uns bringt, das neue Jahr.

Seit heute bin ich wieder in meinen ganz alltäglichen Dingen zu hause, freue ich mich in meiner frisch geputzten Praxis auf die intensive, heilsame Begleitung derer, die zu mir finden auf der Suche nach Unterstützung.

Meine Intention für 2019 ist vertrauensvolles, absichtsloses miteinander heiler werden und begeistert neue Wege des Wandels beschreiten.

Eine gute Gelegenheit dafür ist am 28. Januar der Ho o pono pono- Abend um 18 Uhr. Viele haben ja im letzten Halbjahr in meinen Kursen diese einfache,wirksame Meditation kennengelernt. Für euch, aber auch für neugierige „Neue“ ist dieser Abend gedacht.

Wir treffen uns um 18 Uhr,ich gebe zu Beginn nochmal eine Einführung in die Vergebungsmeditation aus Hawai zur Wiederholung. Dann wenden wir uns gemeinsam einem kollektiven Thema zu,das aus der Gruppe entsteht und zelebrieren eine Session Ho o pono pono zusammen. Wird sicher sehr stärkend.

Am 2.Februar 17 Uhr feiern wir draussen am Feuer ein Lichtmess-Ritual, das euch eure Vision für 2019 lüften kann.

Das Schreibprojekt „SichSelbstGesundSchreiben“ geht weiter mit einer kreativen Schreibwerkstatt am Samstag, den 23. Februar von 10 – 15 Uhr. Auch hier sind alle aus den Kursen 2018 eingeladen, ihre Schreibweise zu vertiefen, gemeinsam mit mehr Zeit alle Techniken zu wiederholen und Wortschätze zu erschaffen. Wenn du über Schreiberfahrung verfügst , bist du auch als QuereinsteigerIn willkommen.

Noch ein paar Ausblicke für Planerinnen:

Am 16. März gibt es einen GesundFrauSein-Workshop „Faszinierende Faszien“ für Frauen, die was für ihre Geschmeidigkeit tun wollen. In den letzten zwei Jahren habe ich intensive Erfahrungen und Kenntnisse über diese haltgebende Netz unter der Haut gesammelt, die ich gerne weiterreiche. Achtung, der Tag wird richtig bewegt.

Zum Vormerken hier noch der diesjährige Ausflug in die heilende Welt der Pflanzen: Heilpflanzenwanderung am 15.Juni 2019.

Mit stiller Vor-Freude auf all das ,was dieses neue Jahr bringen mag, wünsche ich einen sanften Anfang und freue mich auf Begegnungen mit euch. Sylvia

Licht und Schatten

 

In vielen Menschen, die mir begegnen, ruht der Ruf nach Frieden inmitten des Lärms, viele bewegen sich zu wenig, sind aber dauernd in Bewegung, wenige nähren sich genuss- und massvoll zugleich- alle Jahre wieder wundert es uns, was wir da tun. Mir erscheint es wie ein Endspurt in der Hoffnung auf Erlösung. Das  Thema Zeit (bzw. ihr nicht Vorhandensein) ist allgegenwärtig. Und das alles mit schlechtem Gewissen…

Rückgekehrt aus Sachsens wilden Wäldern, wohin ich zum Schweigen und Schreiben ein paar Tage abgetaucht war, empfinde ich diese Ambivalenz noch mehr. Mir hilft in diesem Jahr das, was mir seit dem Sommer eine gute Kraft ist, die Hingabe. Einfach mitfliessen….widerstandslos und achtsam einverstanden sein mit dem, was grad ist.

Ich liebe diese Dunkle Zeit , in ihr gibt es viele kleine Wunder zu entdecken…..da ich Gestalterin sein mag, nehme ich mir täglich Raum, sie zu bemerken. Mein Erzgebirgskinderherz kommt voll auf seine Kosten und jubelt.

Die Sehnsucht nach Herzenswärme und Licht lässt uns näher zusammenrücken. Ich entscheide mich dafür, die Liebe zu spüren, sowie ich mich auch dafür entschieden habe, die vielen kleinen „Lichter“ bei der Umgestaltung und Veränderung unseres Umgangs mit dem Planeten Erde zu sehen.

Auf meinen stillen Pfaden in der felsigen, magischen Bergwelt fiel mancher Stein von meinen Schultern und durch ruhige, einsame Wildnis wandernd konnte ich dieses Spiel von Licht und Schatten besonders bestaunen. Und wahrnehmen, was ich sonst manchmal vergesse: Gäbe es nur eins, würde das andere fehlen.

Was geschieht, wenn alles wegfällt? Und was tun mit den Steinen, die uns das Leben in den Weg rollt? Sie sind doch auch schön….

Rückzug und Stille bringen unsere Schattenseiten in Bewegung. Es ist nicht nur schön, was da auftaucht. Deshalb sind wir vielleicht in dieser dunkelsten Zeit so unterwegs, rennen vor dem weg, was wir sonst spüren, fühlen oder sehen müssten?

Wie auch immer ihr durch diese Wochen bewegt werdet, falls es euch gelüstet, zusammen ein wenig Zauber und Magie zu wirken oder einfach zu euch selbst zu kommen, seid ihr herzlich eingeladen zu meinen Veranstaltungen.

Am 17. Dezember ,18-ca 20 Uhr gibt es einen nächsten Kurs in Ho O pono pono. Jetzt um Weihnachten herum eine Einladung, durch diese Vergebungsmeditation Frieden in die Familien und in die Welt zu bringen.

Am 22.12., 17 Uhr feiern wir die Wintersonnenwende mit einer Zeremonie, die das junge Licht begrüsst und den Beginn der Rauhnächte

Am 27.12. 18 Uhr findet am Anger 12 mein alljährlicher meditativer Jahresrückblick statt. Wir wollen resümieren,einsammeln, danken und ein wenig loslassen.

Und für alle, die das neue Jahr begrüssen wollen, springen wir am 5. Januar 2019 wieder kraftvoll über eine symbolische Schwelle hinein in das, was werden mag.

Aus tiefstem Herzen wünsche ich euch geruhsame, wilde, liebevolle und frohe Zeiten mit all dem, wonach eure Seelen rufen und einer hilfreichen Hand, falls es in euch dunkel ist.

Sylvia

Auf den Grund gehen

 

Auf den Grund gehen

Die dunkelste Zeit des Jahres beginnt heute,in diesen sechs Wochen ist das Licht klein und die Schatten gross.

Samhain, Allerseelen, Allerheiligen nennt sich das heutige Tor in diese Zeit. Wir können uns mit den Ahnen verbinden, Gestorbenen gedenken und die Verluste unseres Jahres beweinen.

Der Tod kommt ins Spiel, das merken wir in der Natur, die alles dem Verderben übergibt. Etwas stirbt….Vergänglichkeit wird uns bewusster. Die llusion, das wir unser Leben kontrollieren, zerplatzt ganz nebenbei.

Manche erfüllt dieses Schauspiel um uns herum mit tiefer Trauer, andere mit Demut oder Freude.

Es ist Zeit für Abschied nehmen.

Und für gemütliches Miteinander an wärmenden Feuern, die unsere Herzen nähren.

Alljährlich gehe ich in dieser Zeit mir selbst auf den Grund, nehme ich mich raus aus dem Getümmel und beleuchte meine Innenwelten. Lausche und geniesse die Stille.

Meditation ist dabei gute Medizin. Und Nicht-Wissen….

Für vieles, was in der Welt geschieht, fehlen mir die Worte. Anderes macht mich zuversichtlich.

Mein tiefster Wunsch ist es , das wir uns zunehmend an Menschlichkeit und Solidarität erinnern und das uns die heilsame Kraft des WIR trägt. Das jede( r) bei sich selbst kleine Veränderungen wagt, sich und anderen damit Gutes tut und den Mut aufbringt, sich einzumischen.

Willst du gern Erfahrungen in kleinen, stärkenden Gruppen machen, dann fühl dich eingeladen.

Das nächste Schreibprojekt „Sichselbstgesundschreiben“ beginnt am Mittwoch, es sind noch zwei freie Plätze.

Die Ho o pono pono-Abende sind sehr gut besucht und gefragt, deshalb gibt es eine nächste Veranstaltung am Montag,17.12. um 18.00 Uhr am Anger 12.

Für das nächste Jahr plane ich dann wiederkehrende Einladungen zu Ho o pono pono- Sessions zu einem bestimmten Anliegen in der Welt oder in uns. Dafür braucht es einen Einführungskurs in diese Vergebungsarbeit.

Auf meiner Webseite findet ihr mehr Informationen zu all meinen Angeboten.

Habt eine wundervolle, nährende und umhüllende Herbstzeit.

Sylvia