Das Alte und das Neue


Ursprünglich wollte ich euch einen Neujahrsbrief schreiben…die Zeit und der Neustart in der Praxis nach meiner langen Auszeit haben mich jedoch so beansprucht, das die Inspiration und der richtige Flow fehlte.
Nun ist das neue Jahr schon ein paar Tage alt, es ist immer noch nicht viel heller, C. beschäftigt uns immer noch alle, die Energie klemmt irgendwie fest in vielen Menschen. In der Praxis steht ein Flipchart, wo ich Wünsche sammle…das macht Sinn, weil sie dadurch sichtbar und geteilt werden. Ich glaube, so könnte wieder mehr Zusammen entstehen, über das, was wir uns und der Welt wünschen, damit das Neue entstehen kann.
In den Rauhnächten habe ich mir viel Zeit gegönnt für Entlassen des Alten. Habe durch Trancetanz und geführte Schüttelmeditationen gespürt, wie verklemmt, gestresst und verkrampft mich/uns diese vielen Herausforderungen, Gefühle und geistigen Dauerläufe bis in die feinstoffliche Ebene gemacht haben. Auch in der Shiatsuarbeit spüre ich diesen verspannten, gepanzerten Gruppenkörper. Möge es sich lockern und lösen…
Mein 2021 war ein Gutes, mit grosser Dankbarkeit und viel Magie habe ich es gründlich verabschiedet. Es hatte viele Geschenke, Abenteuer und Lernaufgaben neben all dem unglaublichen Stress.
Für 2022 entscheide ich mich, weiterhin den Focus auf Gelegenheiten und Möglichkeiten zu richten, mich und die Erde zu hüten, mein Licht leuchten zu lassen und mit und an den Schwierigkeiten zu wachsen.
Dafür wünsche ich mir (und euch) ein gutes Gespür für die passenden Verbündeten und eine grosses Vertrauen im Miteinander. Und Gesundheit für Körper, Geist und Seele…
In der östlichen und chinesischen Medizin sind wir jetzt noch im Wasserelement, dem Niere, Blase und vor allem unser Beckenraum zugehören. Das tiefste Yin möchte genährt, gewärmt und sanft bewegt werden. Wie machen wir das am Besten? Durch NICHTS. Liegen, Ruhen, Meditieren, Yoga, Schlafen so wie die Natur es (unterm Schnee) jetzt auch noch tut. Tief in der Erde keimt schon das Neue…
Ich wünsche euch, das ihr dafür neben allem, was grad ansteht und getan werden muss, Gelegenheiten findet.