In Zeiten des zunehmenden Lichtes


Nun endlich kam er, der Impuls, einen Neujahrsbrief an euch zu schreiben. Irgendwie bin ich durch das Nichts im Januar gegangen, als wäre ich noch in einem Zwischenraum. War es doch so kalt und still, ereignislos und angehalten, das es immer noch wie die Zeit zwischen den Jahren auf mich wirkte. Seit ein paar Tagen nun fängt meine alljährliche Januar-ungeduld an zu bitzeln. Wann geht es endlich los?

Da höre ich das Zwitschern der Vögel, sehe die Spitzen des ersten Grün, stapfe durch Schneeberge und spüre den nahenden Aufbruch ins Neue darunter. Das kommende Aufatmen und Aufbrechen, das mir jetzt schon Vorfreude schenkt. Ich beginne gesünder zu essen, ziehe mir die ersten Sprossen und die Lust auf Bewegung wächst.

Wie immer beginnt mit Lichtmess die Holzenergie aus der TCM zu wirken. Leber und Gallenblase wollen gepflegt und vor allem bewegt werden. Das Holzelement steht für kindliche Neugier, für Anfangen, Wachsen, für Wut und Ärger, den wir besser nicht runterschlucken. Ein gesundes Holzelement macht uns biegsam wie den Bambus im Wind, damit wir allen Stürmen mit Flexibilität begegnen können. Stärken können wir es durch Tanzen, ventilartiges Auspowern (z.b Tai Bo, habe ich grad entdeckt), durch saure, frische Kost, durch Stressabbau und Entgiftung /Fasten. Also weg vom Sofa! Rein in die Veränderung, auch Schreien hilft. Am besten aber allein im Wald…

Meine Vision für das Jahr (die zu Lichtmess am 2.2. klarer sichtbar wird) hat etwas mit Auf-Atmen in Liebe zu tun, mit neue
Muster in die Realität weben und Netze wirken, die uns tragen durch Zeiten, die voller Herausforderungen stecken.
Ich habe mich entschieden, das Gute hinter und unter allem zu sehen, zuversichtlich und neugierig dem Weg meines Herzens zu folgen und wie schon seit Beginn der Pandemie meiner Berufung als heilkundige Frau weiter nachzugehen.
Zum Glück ist es das, was ich liebe und kann.

Veranstaltungen habe ich leider nicht anzukündigen, da stehen wir ja noch im Stau, Ideen gibt es jedoch viele. Ihr erfahrt bald davon…
Wenn euch nach Faszienarbeit, Schreibangeboten, Entgiftungsvorschlägen, Anregungen für Immunstärkung oder einfach Zuwendung durch Shiatsu gelüstet, macht euch einfach einen Einzeltermin. Solltet ihr Covidkrank werden, begleite ich euch gern telefonisch mit Homöopathie beim Gesundwerden, das gelingt ganz gut.

Geniesst eure Zeit, die ihr jetzt vielleicht mit Nichtstun verbringt, vielleicht sehnen wir uns bald danach. Die, die weiter im Dienst am Menschen ihre Jobs machen, passt gut auf eure Balance und vor allem eure psychische Gesundheit auf.
Möge das zunehmende Licht uns herausbegleiten aus der Stagnation, möge jede(r) von euch Hilfe für seine ganz eigenen Schwierigkeiten finden und wir alle uns verbunden und zuversichtlich dabei fühlen.

Von Herzen Sylvia